Test: Sounds of Revolution – Tribal Progressive Revolution Vol.1

Inspiriert von einem Club-Besuch letztes Wochenende hatte ich Lust mal schnell ein paar Beats zu basteln. Da kam mir das neue Sample-Pack von Sounds of Revolution (SOR) aka Oliver Schmitt gerade recht. Daher ist dieser Test vielmehr auch ein Praxisbericht, wie sich das neue Pack in der Praxis schlägt. Der Name sollte einen nicht in eine bestimmte Richtung drängen, denn der Content eignet sich auch hervorragend für andere Stile. Enthalten sind neben über 700 frischen Loops auch noch 500 Einzelsounds. Mal sehen, ob man fast ausschließlich mit diesem Pack einen kompletten Song auf die Beine stellen kann.

Inhalt

  • 24-Bit Wavs (891 MB/1200 files)
  • REX (Stylus RMX ready) & Apple Loops
  • EXS24 & Kontakt 4 Patches.

Sehr schön finde ich die Vielfalt der Formate, die bei SOR mittlerweile Standard sind. Weiterhin befinden sich auch hier wieder Kostproben anderer SOR-Packs, welche man in vollem Umfang nutzen kann, mit in dem Pack. Da können sich andere Hersteller gerne eine Scheibe von abschneiden.

Hier noch ein Überblick über alle enthaltenen Kategorien

  • Bass Loops (60)
  • Clap (28)
  • Cymbal (76)
  • Drum Loop (601)
  • Electro Stuff (58)
  • Kick (53)
  • Percussion (59)
  • SFX (119)
  • Snare (58)
  • Synth Loop (65)
  • Tribal Fill (23)

Sounds of Revolution - Tribal Progressive Revolution Vol.1 Alle Files enthalten neben der Tempoangabe (alle 127 BPM) auch die verwendete Tonart. Bei den Loops stechen 73 Live-Loops hervor, die sauber aufgenommen und nachbearbeitet worden sind. Wie man sieht, hat man ein breit gefächertes Sortiment, mit dem sich komplette Songs bauen lassen. Und genau das werde ich im Praxisteil machen.

Installation

Der Import von Stylus Loops verläuft problemlos (siehe auch mein Test zu den “SOR micro-series“). Diesmal nutze ich allerdings nicht meinen iMac mit Cubase und Stylus RMX, sondern mein MacBook mit “nackter” Logic Studio Installation. Daher importiere ich die entaltenen Apple-Loops einfach per Drag&Drop in den Loop-Browser von Logic. Anschließend enthält der Browser 726 Loops mehr. Als Suchbegriff gebe ich im Browser einfach “TPR1” ein und schon ist die Auswahl beschränkt auf das neue Material. Autorisierung ist kein Thema, man kann alles sofort “out of the Box” nutzen. Wer sich nicht sicher ist, kann sogar im Vorfeld kostenlose Samples herunterladen. Sehr schön.

Praxis

Weniger ist mehr, habe ich mir als Devise vorgenommen und werde daher ausschließlich den enthaltenen Content von SOR und ein paar Logic Loops und Sounds (Vocal-Loops und 2 Flächen) als “Füllmaterial” nutzen, um ein kleines Demo zu basteln. Das es sich hierbei nicht um ein kommerzielles Stück handelt und es auch nur ein Roughmix ohne aufwendiges Mixing und Mastering ist, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Fangen wir also an. Normalerweise kommen mir die Ideen anhand eine Riffs, den ich beim herumspielen mit verschiedenen Sounds finde. Hier beschränke ich mich aber auf die mitgelieferten Riffs und baue um diesen herum den Beat. Das durchhören macht Spaß und inspiriert direkt einen Beat aus Loops und Einzelsounds zu arrangieren. Überzeugen können mich hier vor allem wieder die bearbeiteten Kick-Samples. Auch die Claps und Snares sind absolut amtlich. Wer hier noch keine Sounds in seinem Sortiment hat, wird im Bereich Electro vorerst nichts vermissen. Die Loops, Fill-ins und FX sind ebenso “frisch” und stellen auch eine willkommene Ergänzung zu bestehenden Sammlungen dar. Schön finde ich, dass es auch etliche Variationen eines Loops gibt, mit denen man einen Song gut aufbauen kann. Die Samples sind alle mit externen und “virtuellen” Effekten bearbeitet. Im vorliegenden Demosong habe ich daher auch ausser ein wenig EQing nichts weiter nachbearbeitet.

Die Loops harmonisieren sehr gut miteinander. Nachdem der Beat und die Fills fertig waren, habe ich noch ein paar Vocals hinzugefügt und für die Bridge-Harmonien ein paar Chord-Variationen mit Flächen aus Logic eingespielt. 2-3 Stunden später (inkl. durchhören und suchen der Samples) war das folgende Demo fertig:

Bei Gelegenheit werde ich mit Sicherheit noch ein wenig daran rumfeilen. Abschließend bleibt zu sagen, dass ich auch an diesem Sample-Pack wieder jede Menge Spaß hatte und vergebe daher mit Vergnügen unseren Redaktionstipp für Tribal Progressive Revolution Vol.1

Das gefällt mir nicht

Das gefällt mir

Auch bei dieser Library stellt Oliver Schmitt wieder unter Beweis, dass er in Sachen Qualität und Sorgfalt bei der Auswahl und Nachbearbeitung seiner Samples nicht nachlässt. Der Nutzwert ist auch hier wieder sehr hoch. Auch der Preis geht in Anbetracht der hohen Qualität und der Formatvielfalt absolut in Ordnung. Wer also frischen Wind in seine Sammlung bringen oder einen guten Grundstock legen möchte, kann hier beherzt zugreifen.

Systemvoraussetzungen

  • siehe Formate im Abschnitt “Übersicht”

Preis

  • 79,99 Euro als Download

Vertrieb

Hersteller

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