Test: Nik Software HDR Efex Pro

Nachdem ich im Rahmen der photokina 2010 in den Genuss gekommen bin, sowohl eine Live-Demo der Beta-Version zu sehen als auch ein Statement von Manuel Wille (Vice President Engineering bei NIK-Software) auf Video einfangen zu können, habe ich nun das brandneue Produkt aus dem Hause NIK Software auf meinen Macs installiert. Dieser Test bezieht sich auf die Plug-in Version für Aperture 3. Aperture 3 nutze ich als Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogramm, da es für mich die beste All-in-One Lösung am Mac ist. Ich habe mich für das HDR Plug-in aus dem Hause NIK entschieden, da ich die anderen NIK-Plug-ins kenne und somit auch eine gewisse Erwartungshaltung habe. Schauen wir also, was es alles kann und ob es auch noch für Einsteiger und Semi-Pros bedienbar ist.

Warum HDR?

Weil unser Auge in Kombination mit unserem Gehirn einen Kontrastumfang abbilden kann, welcher auch mit teuren Kameras und Sensoren nicht gleichzeitig auf einem Foto darstellbar ist. (Anm.: Natürlich gibt es Kameras, die intern automatisch ein fertiges HDR erzeugen aber immer aus mehreren Bildern). Extreme Dynamik innerhalb einer Szene zwischen hellen und dunklen Bereichen führt zwangsläufig zu einer Unter- bzw. Überbelichtung mancher Bereiche. Somit bleiben Details innerhalb eines einzelnen Fotos verborgen. HDR steht für „High Dynamic Range“. Diese „Range“ wird in der Regel durch eine Belichtungsreihe erzeugt. Die Fotos einer solchen Belichtungsreihe werden anschliessend aneinander ausgerichtet und zusammengerechnet. Um dieses HDR-Bild mit 32 Bit Farbtiefe auch auf unseren Ausgabemedien wie Monitoren oder Fotopapier wieder sichtbar zu machen, muss es durch die sogenannte Tonwertkomprimierung wieder auf 16 Bit oder gar 8 Bit heruntergerechnet werden. In diesen Algorithmen liegt auch die eigentliche „Kunst“ eines HDR-Tools.

Man verwendet solche Fotos in der Regel um

  • eine gleichmäßige Belichtung zu erzeugen, die unter normalen Umständen nicht möglich wäre aber das abbilden soll, was man vor Ort mit seinen Augen gesehen hat
  • sureale Fotos zu erzeugen

Während die erste Möglichkeit der ursprüngliche Beweggrund für die Nutzung von HDR ist, bietet die zweite Möglichkeit eine Spielwiese um seine Fotos zu verfremden und einen Look zu erzeugen, wie man ihn in der Natur nicht findet. Gerade dieser Look ist zum Synonym für HDR geworden. Dieser „CSI Miami“ Look sieht zwar oft eindrucksvoll aus, ist aber zugegebenermaßen nicht jedermanns Sache.

HDR Efex Pro bietet jedenfalls beide Optionen für den Anwender. Voraussetzung für die Nutzung ist nicht zwangsläufig eine Belichtungsreihe, da man auch Einzelfotos mit HDR Efex Pro bearbeiten kann. Optimal ist es natürlich, wenn dieses einzelne Foto im RAW Format vorliegt. Richtig ausreizen kann man das ganze aber erst, wenn man mindestens 3 Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen desselben Motivs zur Auswahl hat. Hierbei sollte man übrigens mit der Zeitautomatik (AV) arbeiten, damit die Blende stets gleich bleibt und die Belichtung nur über die unterschiedlichen Verschlusszeiten geregelt wird. Soviel zur Theorie, kommen wir zur Praxis.

Installation

Das Paket ist ca. 83 MB groß und schnell geladen. Nach dem Start des Installers wird die Host-Anwendung, in meinem Fall also Aperture 3 automatisch gefunden und die 288 MB im Anschluss installiert.

Keine Minute später ist das ganze erledigt. Ich öffne Aperture und werde zur Aktivierung per Seriennummer aufgefordert. Die Aktivierung ist problemlos und innerhalb weniger Sekunden per Internet erledigt. Wahlweise wird aber auch die Aktivierung per Telefon angeboten.

Die Einbindung in Aperture

Hier die Kurzfassung: Man öffnet ein Bild oder mehrere und wählt im Kontextmenü „Mit Plug-in bearbeiten“ / „HDR Efex Pro“. Alternativ ist diese Funktion auch im Menüpunkt „Fotos“ zu finden. Schon werden die Bilder im Plug-in geöffnet, ausgerichtet, bearbeitet und können durch den Punkt „Speichern“ nach fertiger Bearbeitung einfach an Aperture übergeben werden. Unter „Einstellungen“ kann man noch Details dieser Übergabe festlegen (s. u.).

Ein Punkt verbindet Aperture und HDR Efex Pro: Der Verzicht auf die Arbeit in Ebenen, wie man es aus Photoshop kennt. Mir war diese Ebenen-Geschichte schon immer zu wenig intuitiv. Was bei Aperture „Pinsel“ heisst, wird bei Nik Software über die U-Point Technologie abgebildet. So kann man entgegen den globalen Einstellungen einen kreisrunden Bereich festlegen und genau diesen Bereich mit Schiebereglern manipulieren. Das ist für mich einer der größten Vorteile von Nik Software-Produkten und auch einer der Gründe, warum ich den Preis im Vergleich zu anderen Produkten gerechtfertigt finde. Ein kleiner Tipp am Rande: Für 299 Euro ist die Aperture Complete Collection inkl. HDR Efex Pro durchaus eine Überlegung wert, auch wenn der Preis doppelt so hoch wie die eigentlich Anschaffung von Aperture ist! Aber schliesslich ist der Body einer DSLR auch nur der Anfang der gesamten Investition inkl. Objektive und Zubehör 🙂

Die Benutzeroberfläche

Ich finde sie sehr übersichtlich und gelungen. Weder überladen noch zu rudimentär. Und das Beste: Sie ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die ein- oder ausgeblendet werden können. Je nach Bedarf und ähnlich wie in Aperture. Fangen wir links an: Was einem sofort ins Auge fällt: Es wird direkt eine skalierte Live-Vorschau der einzelnen Presets zu dem aktuellen Foto geladen.

Die Live-Vorschau erleichtert nicht nur Einsteigern die richtige Auswahl um zu starten. Presets sind etliche in HDR Efex Pro vorhanden und im Bereich „Voreinstellungen“ in Kategorien wie „Realistic“, „Artistic“, „Landscape“, etc. unterteilt. Weitere Presets lassen sich über die NIK Homepage im Bereich „Community“ / „Software Presets“ herunterladen. Weiterhin kann man sich auch eigene Presets erstellen und abspeichern. Zu finden sind diese anschließend unter „Benutzerdefiniert“.

Der mittlere Arbeitsbereich kann ebenfalls individuell aufgeteilt werden. Entweder man sieht nur das bearbeitete Foto oder aber lässt sich das Original zum Vergleich anzeigen. Das geht entweder so:

oder so:

Als Alternative kann man auch auf den Vorschau-Button klicken und so in voller Größe das Original und die „Fälschung“ vergleichen. Der Hintergrund kann übrigens zwischen schwarz, weiß und grau umgeschaltet werden.

Zum besseren beurteilen des Effektes in Teilbereichen des Fotos ist der Zoom-Bereich eine willkommene Hilfe. Im großen Bild kann frei gezoomt werden. Das ganze fühlt sich übrigens auf meinem iMac 3,06 GhZ und 8800 GS sehr performant an. Auf dem MacBook mit 2 GhZ und 9400GM muss man teils etwas auf den 100 %-Zoom warten. Beide Rechner haben 4 GB RAM verbaut. Unten rechts wird ständig eine 100 %-Lupenansicht des Bereiches angezeigt, wo sich die Maus gerade befindet. Ein sehr nettes und nützliches Feature. Die Position der Lupe kann man übrigens auch per Stecknadel festsetzen. Wer das nicht benötigt, hat hier die Möglichkeit, sich alternativ das Histogramm einblenden lassen.

HDR Features

Wenn man eine Belichtungsreihe als Grundlage nutzt, werden diese Fotos üblicherweise aneinander ausgerichtet. Im optimalen Fall sind alle Fotos auf einem Stativ und per Selbstauslöser entstanden. Da sollten keine Verwacklungen auftreten. Ansonsten betätigt man die Checkbox „Ausrichtung“ im oberen Bereich „Ausrichtung und Ghosting-Effekt-Reduzierung“. Diese richtet automatisch die Fotos der Belichtungsreihe anhand spezifischer Punkte aneinander aus. Das hat bei meinen zum Test ohne Stativ aufgenommenen Fotos auch gut funktioniert.

Bei bewegten Objekten innerhalb eines Fotos entstehen sogenannte „Ghost-Artefakte“. HDR Efex Pro bietet hier zwei Algorithmen zur Reduzierung oder Eliminierung dieser Artefakte: Die adaptive und die globale Methode. Global eignet sich für größere Objekte, wie z. B. Menschen, die sich bewegt haben. Auch dies hat bei mir sehr gut funktioniert. Die adaptive Methode soll die Bewegung kleinerer Objekte wie Blätter, etc. ausgleichen. Es gibt jeweils 3 verschiedene Intensitäten der Algorithmen. Hier hilft nur Ausprobieren und viel hilft nicht unbedingt viel.

HDR Efex Pro bietet die Möglichkeit aus nur einem Fotos den „HDR-Look“ zu kreieren. Dies ist natürlich gerade für ältere Fotos interessant, von denen man keine Belichtungsreihe hat. Es gibt aber auch Situationen, in denen man einfach keine Belichtungsreihe erstellen kann. HDR Efex Pro kann selbst aus einem einzelnen JPG noch erstaunliches rausholen.

Hier ein paar Fotos, welche jeweils aus einem JPG meiner Canon EOS 550D entstanden sind:

Und schließlich eines, welches mit einer einfachen Samsung L200 aufgenommen wurde:

Schauen wir uns die einzelnen Bedienelemente einmal genauer an:

Der rechte Bereich der Benutzeroberfläche beginnt mit dem Schieberegler für die Tonwert-Komprimierung, welcher einen großen Anteil am HDR-Effekt hat. Um nun aus einem HDR (32-bit) wieder ein LDR (16-bit) Foto zu erstellen, denn nur diese können mit unseren Standard-Ausgabe-Geräten wie Monitor oder Drucker angezeigt werden, bedient sich gängige HDR-Software eines sogenannten Tone-Mapping-Algorithmus. HDR Efex Pro bietet intern gleich 4 verschiedene Algorithmen um zum passendsten Ergebnis zu kommen. Letzteres liegt natürlich immer im Auge des Betrachters aber es ist schön, dass man hier die Auswahl hat und in Echtzeit die Stärke der Methode festlegen kann. Im Pulldown Menü „HDR-Methode“ im Bereich globale Anpassungen findet man etliche sprechende Methoden, die sich einer der 4 Algorithmen bedienen.

Neben diesen HDR Features bietet HDR Efex Pro aber weitere Einstellmöglichkeiten, die man zwar zum Teil auch in Aperture finden würde aber hier direkt auf das HDR Foto anwenden kann ohne das Plug-in zu verlassen. So kann man die folgenden Parameter direkt in HDR Efex Pro steuern:

  • Belichtung (Bel)
  • Kontrast (Ko)
  • Sättigung (Sä)
  • Struktur (St)
  • Schwarz (Sch)
  • Weiß (We)
  • Wärme (Wä)

Unter den selektiven Anpassungen findet man die Möglichkeit Kontrollpunkte hinzuzufügen.

Durch diese bei NIK „U-Points“ genannten Punkte lassen sich die aus den globalen Kontrollen bekannten Schieberegler nur auf einen bestimmten kreisunden Bereich anwenden, wobei sich die Größe natürlich frei durch den Regler bestimmen lässt. Entscheidend ist der Tonwert der Stelle, an welcher man den Kontrollpunkt setzt. Nach dem Klicken erscheinen die Schieberegler mit den Abkürzungen, welche ich oben bei den globalen Anpassungen in Klammer gesetzt habe. Die Stärke der HDR Methode kann in diesem Fall über den Schieberegler „SM“ bestimmt werden. Die einzelnen Kontrollpunkte lassen sich übrigens durch das Häkchen vor diesem Punkt im rechten Bereich aktivieren bzw. deaktivieren um die Wirkung der Kontrollpunkte beurteilen zu können. Die Kontrollpunkte interagieren alle miteinander und können sowohl kopiert als natürlich auch gelöscht werden. Ich muss hier einfach mal erwähnen, wie leicht die Arbeit mit diesen Kontrollpunkten von der Hand geht.

Der Bereich Finishing enthält eine Funktion, die ich in Aperture in dieser ausführlichen Form vermisse: Vignettierung.

Umso schöner, dass sie in HDR Efex Pro in verschiedenen Varianten vorliegt. Obwohl man bei der Fotografie auch jede noch so kleine Vignettierung eines Objektivs im Testbericht negativ erwähnen würde, fügen viele in der Nachbearbeitung als künstlerischen Effekt eine Vignettierung dem Foto hinzu. Die Anpassung der Tonkurve kann, wie in Aperture auch, separat für die Farbkanäle Rot, Grün und Blau erfolgen.

Einstellungen

Neben der Sprache lassen sich hier Dinge wie Standardvorschau, Standardhintergrundfarbe, Standardzoom festlegen. Speziell für Aperture oder Lightroom User gibt es die Möglichkeit zu entscheiden, ob die Ausrichtung automatisch bei Belichtungsreihen angewandt und welche Methode in welcher Stärke zur Reduzierung des Ghost-Effektes verwendet werden soll. Weiterhin lässt sich hier definieren wann nach einem Softwareupdate gesucht werden soll und in welchem Format das Bild exportiert wird. Der automatische Import des Ausgabebildes für Lightroom oder Aperture sowie die Möglichkeit, das erstellte Bild zusammen mit den Ursprungsbildern zu stapeln runden die Möglichkeiten unter „Einstellungen“ ab.

Zu guter Letzt ist erwähnenswert, dass HDR Efex Pro sich sowohl als 32-bit als auch als 64-bit Plug-in unter Aperture 3 nutzen lässt und intern durchgängig mit 32-bit Farbtiefe arbeitet.

Alternativen

Zunächst gibt es etliche frei erhältliche Plug-ins wie z. B. Luminance und natürlich kommerzielle Alternativen. Die bekannteste ist vermutlich Photomatix. Ich habe mir zum Vergleich mal die 1.1.6er Testversion von Photomatix als Aperture Plug-in geladen. Das Programm selber hat keine 3 MB und ist entsprechend schnell installiert. Die Integration in Aperture ist genauso gut gelungen. Beim öffnen fällt schon auf, dass es einfacher gehalten ist als HDR Efex Pro. Es wirkt von der Oberfläche her bei nicht so gefällig und auch die Optionen sind geringer.

Was mir am meisten fehlt, sind die U-Points. Nun könnte man sagen dass diese nicht die klassische Aufgabe von HDR sind. Es vereinfacht aber die gesamte „Komposition“ erheblich, diese Anpassungen auch direkt im Plug-in vornehmen zu können. Wenn ich z. B. nur die Strukturen des Himmels hervorheben oder bestimmte Bereiche aufhellen möchte, geht dies bei HDR Efex Pro. Bei Photomatix wird immer das komplette Bild bearbeitet.

Wer auf die U-Point Technologie und die Wahl verschiedener Algorithmen verzichten kann, kann bei Photomatix 50 % sparen und zugreifen. Das reine Tonemapping erledigt auch Photomatix zuverlässig. Ich möchte allerdings gerade die U-Point Technologie auch bei HDR nicht missen und Nik Software legt die Messlatte meiner Meinung nach ein ganzes Stück höher. Ich habe die beiden folgenden Fotos mal mit beiden Plug-ins bearbeitet (ohne weitere Aperture Bearbeitung).

Zunächst Photomatix

Hier mit HDR Efex Pro

Wieder Photomatix

Hier mit HDR Efex Pro

Abschließend

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis für iPhone oder iPod Touch (mit Kamera) Besitzer: Die App „Pro HDR“ für 1,59 Euro (also gerade mal 1 % des Kaufpreises von HDR Efex Pro) erstellt aus einer 2er Belichtungsreihe gar nicht mal so schlechte Schnappschüsse.

Das gefällt mir nicht

Im Vergleich zur Complete Collection inkl. HDR Efex Pro hätte der Preis des Einzelproduktes gerne niedriger ausfallen können. So ist man schon fast „gezwungen“ für den vergleichsweise geringen Aufpreis von 140 Euro (gegenüber den Einzelpreisen) die restlichen 5 Plug-ins im Rahmen der Complete Collection für Aperture zu bestellen 😉

Das gefällt mir

Nik Software hat es geschafft, neben ausgezeichneten Algorithmen auch eine äußerst intuitive Benutzeroberfläche zu schaffen. Natürlich muss man sich ein wenig einarbeiten aber wer bereits die U-Points kennt, findet sich schnell zurecht. Der gewünschte HDR-Look lässt sich anhand der guten Presets im Handumdrehen selbst aus Einzelbildern kreieren. Die typischen Probleme beim Zusammenfügen von Belichtungsreihen lassen sich durch wenige Mausklicks in den Griff kriegen. Die Bearbeitung selber macht durch die schnelle Möglichkeit zum Vergleichen (Vorschau-Button) und die implementierten globalen und selektiven Anpassungen unglaublich Spaß. Den Workflow innerhalb Aperture kann man nur als perfekt bezeichnen.

Markus Cremer

Systemvoraussetzungen Mac OS X

  • System 10.5
  • Intel-Mac
  • 2 GB RAM

Systemvoraussetzungen Windows

  • Windows XP, Vista oder 7
  • AMD- oder Intel-Prozessor
  • 2 GB RAM

Preis

  • 159,95 Euro

Hersteller

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14 Comments

  1. OS Y
    25. Oktober 2010

    Ich empfehle oloneo.
    Die Software kann aus Einzelbilder viel rausholen und kann direkt mit raw-files umgehen.
    Leider steht der Preis noch nicht, bis dahn kann es aber uneingeschränkt genutzt werden.

    Antworten
  2. mindsuk
    27. Oktober 2010

    Danke Markus für die tolle Vorstellung!
    Ich hatte bisher aus Aperture heraus mit Hydra gearbeitet. Allerdings kann dieses Plugin dem Nik HDR Tool nicht das Wasser reichen!
    Habe mir aktuell die Demo installiert und bin als Nik Software Fan echt begeistert!!

    Allerdings tue ich mich noch etwas mit dem Preis schwer. Selbstverständlich bekommt man hier viel für sein Geld geboten…

    LG

    Antworten
    1. Markus
      28. Oktober 2010

      Vielen Dank für Dein Lob 🙂

      Die Complete Collection für Aperture ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. 6 NIK-Tools für durchschnittlich 50 EUR pro Tool halte ich für einen guten Gegegwert. HDR Efex Pro alleine kostet ja schon 159 EUR. Da ist der Aufpreis für die 5 restlichen Tools fast schon „Pflicht“ aber halt auch kein Pappenstiel 😉

      Antworten
  3. mindsuk
    27. Oktober 2010

    ..ach, und oloneo ist ein Tool für Microsoft Plattformen und dürfte eher die Kollegen vom Nachbarforum Birnenwahn interessieren 🙂

    Antworten
    1. joern
      27. Oktober 2010

      Lach! 😀

      Vielleicht sollte ich mir die Domain schnell noch sichern – falls ich mal auf eine DOSe umsteige! 😉

      Antworten
  4. blaunikon
    28. Oktober 2010

    Habe die Complete collection für Aperture 3 mir zugelegt. Klappt wunderbar. Heute abend werde ich das Webinar fürs HDR – Tool teilnehmen. Bin gespannt. Später erfolgt ( Zeitpunkt offen ) noch die Bearbeitung Aperture 3 mit Complete Collection, incl. HDR – Tool.
    Gruß Klaus

    Antworten
    1. Markus
      28. Oktober 2010

      Dann viel Spass beim Webinar und mit der Complete Collection! Du kannst ja gerne mal hier berichten, wie das Webinar war.
      Gruß, Markus

      Antworten
      1. blaunikon
        29. Oktober 2010

        Das Webinar war interessant und lehrreich. Ausgangsbasis war LR 3. Von dort hat man die Bilder ins HDR – Tool importiert. Dann „baut“ das HDR – Tool das Bild zusammen. Anschliesend gings dann weiter in die U – Point – Technologie, wo noch einige Anpassungen stattgefunden haben. Weitere Stile wurden noch kurz vorgestellt für verschiedene Effekte. Nur bei einem bin ich noch nicht ganz durchgestiegen: Wurden die Bilder vorher noch bearbeitet, oder direkt ins HDR – Tool importiert?? Wie macht ihr das???
        Gruß Klaus

        Antworten
        1. Markus
          29. Oktober 2010

          Die einzige Bearbeitung vor der Erstellung des HDR’s ist bei mir evtl. ein Weißabgleich aller Einzelbilder. Alles andere würde ich persönlich in HDR Efex Pro oder anschliessend in Aperture machen. Falls eine Bearbeitung im Vorfeld stattfindet, sollte diese bei allen Bildern der Belichtungsreihe vorgenommen werden. Aber letztlich zählt das Ergebnis und warum nicht mal experimentieren…

          Gruß, Markus

          Antworten
  5. blaunikon
    5. November 2010

    Hallo,

    beim Webinar ist der “ Dozent“ fogendermaßen vorgegangen:
    Workflow – Niksoftware:
    1 HDR – Efex Pro
    2 Dfine Bildrauschen entfernen
    3 Viveza 2
    4 Color Efex Pro ( Filter )
    5 Silver Efex Pro ( SW )
    6 Sharpender pro 3 ( Schärfung )

    Gruß Klaus

    Antworten
    1. Markus
      17. November 2010

      Danke für den Hinweis 😉

      Antworten
  6. cgc-11
    4. Februar 2011

    Nun ja, gelungene Vorstellung – wenngleich ein paar Dinge hier verbreitet werden, die so nicht stimmen.
    HDR Efex Pro bietet keinen einzigen Modus an, mit dem wirklich natürliche Bilder realisierbar sind. Sie dir die Vergleichsbilder oben an, jedes mit HDR Efex Pro erzeugte Bild erkenne ich aus der Ferne als HDR, das ist aber nicht Sinn und Zweck von HDR.
    Die Erfinder von HDR wollten einfach nur dei Unzulänglichkeit der Sensoren ausgleichen, damit man Bilder erzeugen kann, wie sie auch vom menschlichen Auge wahrgenommen werden. Außerdem hat HDR keinen Stil – die surrealen Effekte kommen erst bei der Umrechnung mittels Tonemapping ins Spiel! Oder will mir jemand verklickern, dass er bei der Erzeugung des HDR`s eingreifen kann – egal mit welcher Software?
    Nichts für ungut, aber man sollte bei dem bleiben, was HDR ist und alles andere bitte nicht als HDR sondern als Hyper-Realismus oder sonst was. Schließlich ist das nicht mehr HDR sondern LDR – bei aller Freundschaft!

    Antworten
    1. markus
      4. Februar 2011

      Hallo Herr Obermayr (ich nehme an, dass Sie es hinter dem Synonym cgc-11 sind, auch wenn sie es vorziehen, Ihren Namen nicht unter Ihren Post zu setzen),

      zunächst vielen Dank für Ihr Feedback. Ich muss Ihnen aber auch in einigen Punkten widersprechen. Allein die Tatsache, dass ich „übertriebene“ Beispiele gezeigt habe, sagt nichts darüber aus, was mit HDR Efex Pro möglich ist. Es lassen sich (in meinen Augen) sehr wohl natürlich aussehende Fotos erzeugen.

      Was Sinn und Zweck von HDR ist, überlasse ich lieber jedem persönlich. Schön ist, was gefällt und Geschmäcker sind zum Glück verschieden. Ich für meinen Teil habe Spaß an beiden Ergebnissen. Ich mag den Look von CSI:Miami genauso wie die Möglichkeit einen Raum möglichst gleichmäßig und natürlich belichtet darzustellen. Für mich bietet HDR Efex Pro beide Möglichkeiten. Wenn das für Sie nicht zutrifft, gibt es bestimmt andere Programme oder Plug-ins, welche das Ihrer Meinung nach besser tun. Ich würde mich freuen, wenn Sie diese hier erwähnen.

      Das es sich im Ergebnis (bei normaler Peripherie) immer um LDR-Bilder handelt habe ich übrigens auch im Test erwähnt.

      Freundliche Grüße

      Markus Cremer

      Antworten
      1. cgc-11
        6. Februar 2011

        Hi, ich habe nichts gegen Surrealismus oder Hyper-realismus, das sollte erst einmal klargestellt sein. Ich verwehre mich nur gegen die Bezeichnung „HDR“ für diese Bilder. Denn gerade die obige Erklärung fördert schon wieder den Irrtum, dass es einen gwissen „HDFR-Look“ gäbe. Schon mal versucht, die Software bei der echten HDR-Berechnung zu beeinflussen? Genau da liegt nämlich das Problem – ganz am Anfang bei der Berechnung gibt es in keinem einzigen Programm eine Eingriffsmöglichkeit! Erst beim Tonemapping – also beim LDR – hat man die Möglichkeit, einzugreifen! Das wird leider zu gerne oder aus Unwissenheit übersehen.
        Auch von Programmen wie HDR Efex Pro wird diese Ansicht gefördert – im übrigen natürlich kann ich damit „natürliche“ Bilder erzeugen – es kommt nur darauf an, was ich unter natürlich verstehe. Aber die Einstellung „natürlich“ liefert keinerlei befriedigende Ergebnisse und erst mit weiteren Einstellungen wird es erträglich. Der obige Vergleich in der Bearbeitung zwischen Photomatix und HDR Efex Pro hinkt, denn etws mehr Kompression bei Photomatix würde schon die gleichen Effekte liefern, aber dann genau so unnatürlich aussehen wie die Bearbeitung mit HDR Efex Pro! Andere Programme sind da wesentlich besser und kosten teilweise nichts!
        Auf meiner website (http://www.hdr-foto.at/software) gibt es genügend Beispiele für gute und schlechte Programme, kostenlose und Bezahlprogramme – ich bin nach allen Seiten offen.
        Viel Spaß

        Antworten

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