Test: iZotope Ozone 5 Advanced

Im heutigen Test schauen wir uns Version 5 des Schweizer Messers für Mastering aus dem Hause iZotope an. Seit dieser Version unterscheidet iZotope zwischen der normalen und der uns vorliegenden Advanced Version. Neben der äußerst umfangreichen (und in jedem Bereich frei skalierbaren) Meterbridge und weiteren visuellen Unterstützungen ist es die Möglichkeit, jedes Modul von Ozone einzeln als Plug-in zu laden, die mich in Bezug auf die Advanced Version hellhörig werden lässt. Weiterhin wurden bei diesem Major-Upgrade die Algorithmen aller Module verbessert und neue Funktionen hinzugefügt. iZotope bewirbt es als „biggest Update ever“. Schauen wir doch mal, was dran ist.

Installation

Die Installation geht schnell von der Hand und bereits während der Installation werden Updates gefunden. Sehr schön. Aktuell befindet sich Version 5.01 vom 22.11.2011 auf meinem System. Die Autorisierung geschieht über eine Seriennummer und iLok Dongle. Alternativ dazu kann man die Autorisierung aber auch ohne Dongle erledigen.

Grundlegendes

Es gibt auch eine Trial-Version bei iZotope, mit dessen Hilfe man sich ein eigenes Bild machen kann.

Wir wollten diesmal auf viele Screenshots und einen langen Text verzichten und werden euch die wichtigsten Neuerungen daher erstmalig per Screencast vorstellen:

httpv://www.youtube.com/watch?v=m5gYm–nhZk

Hier der direkte Link auf YouTube:

iZotope Ozone 5 Advanced

Für die Neugierigen hier direkt das Fazit in Textform.

Das gefällt mir nicht

Ich persönlich finde den Preis für die Advanced Version etwas zu hoch und die separaten Module (Component Plug-in) hätten durchaus in die Basis Version „gepasst“. Die Meter Bridge hingegen ist im Broadcast-Bereich mit Sicherheit eine große Hilfe, aber für normale Anwender unter Umständen nicht notwendig. Abgesehen vom Preis der Advanced Version gibt es allerdings keine echten Kritikpunkte.

Das gefällt mir

Mir gefällt das zugrunde liegende Konzept der „All in One“ Anwendung nach wie vor sehr gut. Natürlich mag es für Teilbereiche bestimmter Module noch bessere Spezialisten geben aber iZotope hat mittlerweile in jedem einzelnen Modul eine so hohe Qualität, dass in vielen Fällen der hervorragende Workflow innerhalb dieser einen Anwendung das ausschlaggebende Argument ist. Und mit Version 5 wurde gerade in Sachen Workflow und Ergonomie eine Menge verbessert. Die Anzahl der Bänder kann nun für die Module unabhängig eingestellt werden. Die Meter Bridge bietet umfangreiche visuelle Unterstützung beim Mastering. Die Meter Tap Funktion ist eine innovative und bisher in keinem mir bekannten Plug-in verfügbare Option zum Vergleich von Frequenzen verschiedener Kanäle mit Hilfe der Meter Bridge. Die Module kann man nun einzeln in Kanäle oder Busse laden.

Nach wie vor ist Ozone für mich persönlich eines der wichtigsten Plug-ins und wurde in entscheidenden Punkten verbessert. Daher kann ich das Upgrade auf die Basis-Version jedem Nutzer von älteren Ozone Versionen empfehlen. Ob sich der Aufpreis für die Advanced Version lohnt, muss aber letztlich jeder für sich entscheiden.Von mir erhält Ozone 5 jedenfalls uneingeschränkt den TopProduct Award im Bereich Mastering und in Anbetracht der enormen Sammlung an einzelnen Modulen auch den BestValue Award für die Standard-Version.

Markus Cremer

Ergänzende Links

Systemvoraussetzungen Mac OS X

  • System 10.5.8 und neuer (nur Intel-Macs)

Systemvoraussetzungen Windows

  • Windows: Windows XP, x64, Vista, 7

Plug-In-Formate

  • Pro Tools 7+ (RTAS/ AudioSuite)
  • VST
  • MAS
  • Audio Unit
  • DirectX

Preise

Hersteller

Vertrieb

Mit (*) gekennzeichnete Links sind Affiliate/Werbe-Links. Ein Kauf kostet keinen Cent mehr, unterstützt aber meine Arbeit an dem Blog, da ich im Falle eines Kaufs eine Provision erhalte. Mehr Infos dazu auch hier.

3 Comments

  1. […] Links: Releasetime.de: Ozone 5 Advanced Testbericht […]

    Antworten
  2. Homerecordler
    21. Januar 2012

    1000 Dank für diese klasse Videotest. Ich bin wirklich sehr begeistert darüber. Bitte mehr davon. Sowas hätte ich mir auch in dieser Form über Stutter Edit gewünscht.

    beste Grüße =)

    Antworten
  3. Markus
    21. Januar 2012

    Freut mich, dass Dir diese Form des Tests gefallen hat 🙂

    Viele Grüße

    Markus

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.