Kurztest: Guitar Hero – Aerosmith

Nach meinem Test von Guitar Hero – Legends of Rock fiel die Entscheidung, die neueste Version zu testen, nicht schwer! Zumal die Songs von Aerosmith förmlich zum rocken einladen. Wenn ich an “Walk this Way” mit Run DMC denke, habe ich immer noch das Video vor Augen und stelle mir gerade vor, wie mein Nachbar auf eine eingeschlagene Hauswand reagieren könnte 😉

OK, da würde vermutlich doch der Plastik-Controller seinen Geist aufgeben, auch wenn dieser sonst sehr stabil ist.

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Auf die grundsätzliche Bedienung von Guitar Hero gehe ich hier nicht mehr ein. Mich interessiert eher, ob es neben neuen Songs auch noch weitere Änderungen gibt. Weil sie so schön einfach ist, fangen wir dennoch mit der Installation an:

Auch bei diesem Spiel wird einfach der komplette Ordner ins Programm-Verzeichnis kopiert und gut ist. Zur Autorisierung benötigt man die beiliegende Seriennummer. Das kopieren dauert eine knappe halbe Stunde (5,82 GB).

Wer die Guitar Hero Reihe bereits kennt, findet sich sofort zurecht. Die Bedienung ist identisch. In diesem Teil geht es, wer hätte es geahnt, um die Karriere von Aerosmith. Und die kann man von Anfang an nachspielen. Immer wieder unterlegt mit netten Interviews ist dieser Teil ein echtes Muss für Aerosmith Fans. Als Bonus gibt es allerdings auch Songs anderer Bands wie “The Clash”, “The Cult” oder “Lenny Kravitz”.

Der Klassiker “Walk this Way” ist übrigens im Store zu “kaufen”. Dort kann man, entsprechendes Spielgeld vorausgesetzt, auch neue Figuren kaufen, um z.B. als Brad Whitford oder Tom Hamilton die Bühne zu rocken. Ansonsten startet man mit den bekannten Charakteren aus Guitar Hero.

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Man wandert von der einfachen Schul-Aula (erster Gig in der Nipmuc High School) über das “Max’s Kansas City” nach Boston, Russland bis hin zur großen “Superbowl Half Time Show”   auf den Pfaden von Steven Tyler, Joe Perry, Brad Whitford, Tom Hamilton sowie Joey Kramer.

Die Grafik ist im gewohnten Comic-Style. Sie erinnert mich irgendwie an das Video der “Gorillaz” zu “Feel Good Inc.”.

Der Sound ist, einmal das Verhältnis der Band zur eigenen Gitarre vernünftig eingestellt, überzeugend.

Nicht im Preis von 35 EUR enthalten ist übrigens der Gitarrencontroller, welcher aber definitiv Pflicht ist. So schick die Apple-Tastaturen auch sind, rocken tun diese nicht! Wer noch keinen Teil der Reihe sein eigen nennt, kauft am besten Legends of Rock zusammen mit “Aerosmith”. Im Bundle erhält man bei ASH für 69,95 EUR über 110 Rock-Songs vom feinsten inklusive des Controllers. Das ist günstiger als die Titel bei iTunes zu kaufen. 😉 Damit sollten die nächsten Regentage gut zu überbrücken sein.

Systemvoraussetzungen:

  • DVD-Laufwerk
  • Mac OS X 10.4.11
  • 2GHz Intel Mac Core Duo/Intel Mac Core Duo
  • 8GB HD
  • 1024MB RAM
  • GeForce 7300/Radeon X1600 128MB VRAM
  • Integrierte Intel-Grafikchipsätze werden nicht unterstützt.

Für das Spielen übers Internet wird eine Breitbandverbindung vorausgesetzt.

Dieses Produkt läuft nur auf Macs mit Intel-Prozessor.

Fazit:

Das Game ist eine echte Hommage an Aerosmith und macht, wie “Legends of Rock” irre Spaß. Nicht nur für Aerosmith-Fans ein Apfelwahn-Redaktionstipp.  Ich geh’ wieder rocken… 😉

 

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