iPad Pro 12,9″ 2017 – Das bessere MacBook Pro?

Darauf habe ich lange gewartet: Ein neues iPad Pro 12,9″, welches mein verkauftes MacBook Pro ersetzen kann. Nun steht das 2017er Modell mit 512 GB vor mir und nach einigen Tagen der Nutzung bin ich mir sicher: Es ist aktuell der beste mobile Computer für mich. Diese Aussage muss natürlich untermauert werden. Ich gehe dazu gerne auf verschiedene Bereiche ein, die ich mobil erledigen möchte und werde Euch Tipps für Apps geben, die ich nicht mehr missen möchte und die auch professionellen Ansprüchen genügen. Auf andere User treffen sicherlich andere Punkte zu aber ich bin mir sicher, dass viele meiner Leser ähnliche Anwendungsgebiete haben. Es geht daher um die Themen meines Blogs: Foto-, Video- und Musikproduktion.

iPad Pro vs iPad Air 2

Es gibt für mich 4 Hauptgründe warum ich neben meinem iPad Air 2 das iPad Pro haben wollte.

  • Das größere Display. Mit 12,9″ ist nicht nur die Arbeit an meinem Blog im Backend direkt in Safari wesentlich einfacher. Einfach alles macht mehr Spaß. Surfen, Filme gucken, Fotos bearbeiten und sichten, Videos bearbeiten. Einzig als eReader ist das 9,7″ angenehmer zu halten. Wenn man es auf dem Tisch benutzt, erhält das 12,9″ allerdings wieder den Vorzug.
  • Der größere Speicher. Auch wenn es in absehbarer Zeit 512 GB in „nicht Pro“ Geräten geben wird: Aktuell gibt es soviel Speicher nur in den Pro Geräten und ich liebe es. Endlich passen alle meine Fotos nicht nur auf mein iPhone, sondern auch auf mein iPad. Dazu bleibt immer noch genügend Speicher um Videos zu bearbeiten oder abzulegen. Musik liegt ohnehin in iTunes Match, so dass ich nur das lade, was ich gerade höre. Der Rest belegt keinen lokalen Speicherplatz. Könnte er bei der Größe aber durchaus. Ich freue mich dennoch schon auf die ersten iPads mit 1 TB!
  • Der Apple Pencil. Ich will ihn nicht mehr missen. Nicht nur bei Fotobearbeitung macht er Sinn. Auch für die Auswahl von Checkboxen (z. B. im WordPress Backend) ist er filigraner als meine Finger.
  • Der schnellere Prozessor. Dieser wird zwar auch von Generation zu Generation schneller aber es ist ein gutes Gefühl, schon jetzt genügend Luft nach oben für anspruchsvollere Aufgaben oder künftige Apps zu haben.

An was ich mich wirklich gewöhnen muss ist übrigens die neue virtuelle Tastatur. Sie hat komplett andere Abstände und ein anderes Layout. Zwar sind nun viele Zeichen schneller erreichbar aber man muss sich umstellen. Und meine Finger haben sich in den letzten Jahren so auf die alten Abstände eingestellt, dass ich immer wieder daneben tippe. Zum Glück nutze ich für längere Texte (wie diesen hier) die Bluetooth Tastatur meines iMacs. Der gebe ich übrigens gegenüber dem Smart Keyboard den Vorzug. Erstens brauche ich sie fast nur zu Hause, da mir für unterwegs meistens das virtuelle Keyboard reicht und zweitens bleibt das iPad mobil so leicht wie möglich. Außerdem ist sie einfach die bessere Tastatur. Sie hat Funktionstasten und einen besseren Anschlag.

Achso: Die Kamera ist nun auf dem Niveau des iPhone 7 angekommen. Das ist schön zu wissen, falls ich mal in die Verlegenheit kommen sollte, diese zu nutzen. Aber bisher habe ich vielleicht 10 Fotos mit meinen bisherigen iPads gemacht. Für Zeitrafferaufnahmen könnte ich mir das allerdings schon praktisch vorstellen. Mal sehen.

Kommen wir nun zu einem Punkt, mit dem die letzte Keynote begonnen hat (mit einem irre gut gemachten Video): Dem App Store und somit zu zu den Apps die ich für die verschiedenen Bereiche verwende. Natürlich laufen diese auch auf anderen iPads aber es macht mir auf dem Pro aufgrund des größeren Displays einfach mehr Spaß.

Fotografie

Schon bei der Präsentation des neuen iPad war mir klar: Affinity Photo muss auf mein iPad Pro. Keine Frage. Da es nur noch bis zum 29.06. für unverschämt günstige 21,99 EUR zu haben ist (Nein: nicht monatlich, sondern einmalig und dann nutzen so lange man möchte!), sollte jeder, der sich für Fotobearbeitung interessiert jetzt zuschlagen. Am besten direkt einen Ausflug zum App Store machen und auf kaufen klicken.

Hier geht es direkt zu Affinity Photo im App Store*

Die App will ein vollständiger mobiler Ersatz für Photoshop sein, welches es nur für macOS in der professionellen Version gibt. Und Affinity Photo iOS steht einer Desktop App nach dem ersten Sichten wirklich in nichts nach, wenn man ebenenbasiert arbeiten möchte. Und die Unterstützung des CMYK Farbraums (für Print unverzichtbar), Fokus-Stacking, HDRs erstellen, Panoramen erstellen um nur einige zu nennen gibt es aktuell unter iOS in diesem Umfang nur mit Affinity Photo. Durch die Unterstützung des Apple Pencils macht es viel mehr Spaß und geht auch viel schneller. Freistellen ist eine wahre Freude. Die Auswahlverfeinerung von Affinity hätte ich gerne vor einiger Zeit bei Photoshop gehabt, als ich für einen Kunden viele Freisteller erstellen musste. Das hätte mir am iPad Pro mit Pencil und dieser App gerade bei den Haaren jede Menge Zeit gespart.

Affinity Photo gibt es als Desktop Version übrigens auch als günstige Alternative zu Photoshop jetzt für nur noch 43,99 EUR für macOS* oder PC.

Pixelmator auf dem iPad* habe ich neben Enlight bisher hauptsächlich für Composings genutzt und es ist nach wie vor eine klasse App. Aber neben der professionelleren Arbeitsoberfläche hat Affinity Photo bei den Features (im Vergleich zur iOS Version von Pixelmator) aktuell die Nase vorne. Dafür ist Pixelmator für iOS deutlich günstiger und natürlich immer noch eine Empfehlung. Auch Pixelmator gibt es für macOS*, mittlerweile übrigens auch mit CMYK Unterstützung, was lange fehlte.

Weitere Foto-Apps, die ich nach wie vor gerne am iPad (oder iPhone) nutze und durch Affinity Photo auch nicht überflüssig werden:

Enlight* – „must have“ iOS App für Fotobegeisterte

Snapseed* – Ebenfalls eine „must have“ App mit RAW Unterstützung. Dies gilt allerdings nicht für alle Kameras, daher bitte vorher auf der Website prüfen. Die Fuji X100S z. B. wird im Gegensatz zur X100 nicht unterstützt, daher bin ich auf Lightroom mobile angewiesen)

Visual Effects Complete* – Bundle mit etlichen Overlay Effekten. Für den Preis einfach direkt das ganze Bundle kaufen.

Metapho* – Exif Editor (siehe meinen Test)

SlowShutter Cam* – Kamera-App für Lanzeitbelichtungseffekte (siehe meinen Test)

Lightroom for iPad* – Unverzichtbar, wenn man RAWs am iPad importieren und bearbeiten möchte. Geht mit Snapseed auch, allerdings wie oben erwähnt nicht für alle Kameras. Wermutstropfen: Den RAW Support und lokale Anpassungen kann man nur mit Adobe Abo nutzen. Dafür hat man einen fast idealen mobilen Workflow. Siehe auch mein Artikel dazu. Die übrigen mobilen Adobe Apps sind auch alle einen Blick wert. Was mich allerings stört: Es gibt für gefühlt jedes Feature eine eigene App. Warum nicht eine vernünftige Photoshop Version für iOS, die alles beinhaltet?

Videoschnitt

Alles fing damit an, dass mein MacBook Pro aus 2011 nicht mehr in der Lage war mit Final Cut Pro X 4K Videos zu schneiden ohne sie vorher in ein Proxy Format umzuwandeln. War zwar irgendwie klar, werkelte leider nur eine Intel 3000 HD on Board Grafikkarte in der eins so geliebten Wunderkiste aus Alu. Was mich einerseits freute, andererseits aber wurmte:

Nun hatte also mein Telefon in Sachen Videoschnitt mein MacBook Pro überholt. Und mein iPad Air 2 sowieso. Beide iOS Geräte schneiden 4K wie Butter. Und so begann ich zu überlegen, ob mein nächstes mobiles Gerät nicht ausschließlich ein iPad sein könnte

Natürlich macht Videoschnitt am iPhone keinen echten Spaß und am iPad mit iMovie auch nur bedingt, wenn man framegenau Video auf Audio schneiden möchte. Letzteres lag aber nicht an der Performance meines iPad Air 2, sondern eher an der bisher verwendeten App und an dem vergleichsweise kleinen 9,7″ Display. Aber mit 12,9″ am iPad Pro und mit der folgenden App-Empfehlung fehlt einem für unterwegs nicht mehr viel zum Videoschnittglück!

LumaFusion* war für mich ein absoluter NoBrainer nachdem ich es entdeckt habe. Wer sich ernsthaft mit Videoschnitt beschäftigt, sollte auch hier sofort auf „Kaufen“ im AppStore klicken. Klar ist 21,99 EUR für eine App vielen zu viel aber wer auf dem Desktop eine vernünftige NLE wie FCPX oder Adobe Premiere Pro nutzt, kann über den Preis nur lächeln. Die App stammt übrigens von den Entwicklern von Pinnacle Studio, welches ich vor längerer Zeit auch mal als Pro Version gekauft habe. Es wird aber nicht mehr weiterentwickelt und daher habe ich nun den besseren Nachfolger gekauft. Hier die wichtigsten Features:

  • 3 Video Tracks (mit Audio) plus 3 zusätzliche Audiotracks für Voice Overs, Musik oder Soundeffekte. Man hat also 6 Audiospuren gleichzeitig.
  • Insert und Overdrive Editing
  • Slip Trimming
  • Audio von der Videospur trennen für J- und L-Cuts
  • Platzhalter für Clips erstellen die erst später eingefügt werden können
  • Verankerte Clips
  • Farbmarkierungen für verschiedenen Clips zum besseren unterscheiden
  • Keyframing für Lautstärkeverläufe (z. B. für Ducking der Hintergrundmusik bei Sprache)
  • Keyframing für Größe und Position (z. B. für selbst erstellte Ken Burns Effekte oder das „Einfliegen“ von Bildmaterial oder Titeln).
  • Titel selber erstellen mit mehreren Ebenen und Blending der einzelnen Ebenen (Text, Formen und auch Grafiken um z. B. sein eigenes Logo mit in den Text einzubinden).
  • Ausreichend Übergänge und Effekte, die sogar gelayert werden können (je nach iOS Gerät etliche hintereinander)
  • Effekte und Attribute können zwischen den Clips kopiert und eingefügt werden
  • Verschiedene Bildschirm-Layouts. Je nach aktuellem Workflow
  • Media Manager
  • 360 Grad Videos können editiert werden
  • Formate: 1:1, 16:9, 9:16, 4:3, oder passende Film Formate aus FiLMiC Pro Clips: 1.66:1, 17:9, 2.2:1, 2.39:1, 2.59:1.
  • Unterstützung von 24p, 25p, 30p, 50p und 60p.
  • Unterstützung von 120 und 240 FPS Material für die Erstellung von Zeitlupen. Zeitraffer kann man natürlich auch erstellen sowie die Clips umkehren.
  • Das Beste: Color Grading! Direkt in der Schnittsoftware unter iOS! Darauf habe ich besonders gewartet. Es gibt einzelne Apps dafür aber man musste die Clips vorher oder den gesamten Film nachher graden. Aber nun kann man die Clips direkt in der Schnittsoftware korrigieren und aneinander angleichen. Geil!

Geplante Features:

  • Chroma Keying
  • Photoshop Blend Modes
  • Masking
  • Erweitertes Color Grading mit Import von LUT Tables (!).
  • Export nach Final Cut oder Adobe Premiere

HURRA!

Und Nein: Ich habe lange gesucht aber keine vergleichbare App gefunden. Wer eine kennt, schreibt sie bitte in die Kommentare. Ich brauche jedenfalls aktuell keine andere App mehr für Videoschnitt am iPad. Achso: Am iPhone kann man sie übrigens auch nutzen!

Wie ihr seht: Die App hat mich wirklich aus den Socken gehauen und die Empfehlung spreche ich aus vollem Herzen aus. Wenn Videoschnitt am iPad, dann mit LumaFusion*!

Musikproduktion 

Hier mache ich es kurz: Als Sequenzer (DAW) auf dem iPad kommt für mich nur Garage Band* in Frage, da ich am iMac Logic Pro X nutze und somit nahtlos weiterarbeiten kann. Hätte ich noch Cubase Pro, wäre es sicherlich Cubasis2*. Durch mein mobiles Audio-Interface UR22mkII* (auch für iPad geeignet und ausgezeichnet!) habe ich zwar die Cubasis LE App mal getestet aber bin aus o. g. Gründen bei Garage Band geblieben. Von den Features her ist Cubasis nun in der 2er Version gefühlt die etwas professioneller wirkendere App aber letztlich überwiegen die Vorteile als Logic User einfach bei Garage Band.

Über die Heerscharen an Musik-Apps, die ich seit meinem ersten iPad im App Store gekauft, ausprobiert und wieder gelöscht habe, könnte ich einen eigenen Artikel schreiben. Was hat nicht alles den Weg auf mein iPad gefunden. Darunter waren echte Perlen aber ehrlich gesagt hat es nie zu mehr als einem Zeitvertreib gereicht. Hin und wieder habe ich das iPad aber sogar als Sonderzeugung oder Sampler auf der Bühne genutzt (mit iMaschine*, iM1*, iPolysix* oder MorphWiz zum Beispiel).

Auf der Bühne kann ich als virtuelle Noten- oder Textmappe übrigens OnSong* empfehlen. Man kann Setlisten erstellen, Songs importieren, mit den Texten oder Lead-Sheets verknüpfen und diese automatisch scrollen lassen.

Fazit

Das iPad Pro 12,9″ 2017 mit 512 GB ersetzt bei mir das vor ein paar Monaten verkaufte MacBook Pro 2011. Man muss sich hier und da umgewöhnen, manche Dinge über die Cloud lösen aber mit dem kommenden iOS 11 und der „Datei“ App wird hoffentlich auch der Austausch von Dateien endlich vereinfacht. Denn bei der Interaktion der Apps miteinander ist noch immer Luft nach oben. Aber eine Sache macht mir am iPad Pro und mit dem Apple Pencil sogar mehr Spaß als am iMac: Fotobearbeitung! Und auch wenn es Ende des Jahres einen neuen Pencil geben soll: Wer sich jetzt ein iPad Pro kauft und Spaß an Fotobearbeitung hat, sollte sich einfach den aktuellen Pencil dazu kaufen.

Als Aussicht für das kommende Jahrzehnt bin ich mir sicher: Der Desktop wird im privaten und vielleicht sogar im SemiPro Bereich verschwinden. Und noch ein letztes Wort zum Preis: Ich finde das neue 2017er iPad Pro 12,9″ mit 512 GB RAM und WiFi für 1.219 EUR nicht überteuert (für ein Apple Produkt). Es ist seinen Preis bei der Leistung und dem Speicherplatz absolut wert! Denn wenn man bedenkt, dass Apple sich beim MacBook Pro in der kleinsten Ausstattung mit 128 GB (die schon 1.499 EUR kostet) das Upgrade auf 512 GB nochmals mit 500 EUR (!) bezahlen lässt und man dort trotzdem für ingesamt 1.999 EUR nur einen i5 Prozessor und das schlechtere Display  hat, wundert es mich schon, dass ich hier einen mobilen Rechner von Apple mit einer Rechenleistung (lt. Affinity Präsentation auf der Keynote) die dem eines Quad Core i7 um ein 4-faches (!) beim editieren von Ebenen in Affinity Photo überlegen ist und welcher 512 GB schnellen Flash-Speicher besitzt, für 1.219 EUR erhalte.

Was haltet ihr vom neuen iPad Pro? Über Kommentare freue ich mich wie immer!

Mit (*) gekennzeichnete Links sind Affiliate/Werbe-Links. Ein Kauf kostet keinen Cent mehr, unterstützt aber meine Arbeit an dem Blog, da ich im Falle eines Kaufs eine Provision erhalte. Mehr Infos dazu auch hier.

8 Comments

  1. Jörn
    24. Juni 2017

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen iPad Pro! Ist bestimmt total klasse 🙂 Und ja, iOS 11 wird diese Gerätekategorie auf ein neues Leven heben. Hat aber auch ganz schön lange gedauert …

    Antworten
    1. Markus
      24. Juni 2017

      Danke Jörn! Ist total klasse. Und auf iOS 11 freue ich mich fast genauso.

      Antworten
  2. Ulf
    24. Juni 2017

    Ja, auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch, Markus. Ich habe zwar auch ein (altes) iPad Pro 12,9 – aber es kann einfach ganz und gar nicht mein MacBook Pro ersetzen. Das geht schon los, wenn ich ein WordPress-Post schreiben will. Fotos importieren, vorher bearbeiten? Umständlich … Fotogalerien? Na ja, … Lightroom mobil kann viel, aber am Computer geht alles schneller. Von Verschlagwortung und solchen Dingen ganz zu schweigen. Ich bestehe einfach darauf, dass meine Fotos und anderen Dateien irgendwie zugreifbar auf der Festplatte liegen. Mir nimmt iOS da einfach zu viel ab, und ich weiß nicht, wo die Dinge da gespeichert werden.
    Klar, das iPad ist zum Zeichnen mit dem Pencil ideal, und auch andere Dinge sind gut gelöst. Aber ich werde wohl weiterhin nicht ohne beide Geräte (MacBook und iPad) glücklich …
    Viele Grüße, Ulf

    Antworten
    1. Markus
      24. Juni 2017

      Hallo Ulf, auch Dir lieben Dank! Das mit WordPress ist richtig und war auch genau mit dem Satz „bei der Interaktion der Apps miteinander ist noch immer Luft nach oben“ gemeint. Im ersten Entwurf stand sogar noch WordPress dort als Beispiel. Keine Ahnung, warum ich es wieder rausgenommen habe. Vermutlich weil ich den Bericht am iPad zu Ende geschrieben habe und es in diesem Fall gut geklappt hat. Und selbst das leidige Thema Foto-Aufbereitung für WordPress hat mit Affinity gut geklappt. Denn das Titelbild habe ich mit dem iPhone aufgenommen, per Air Drop ans iPad geschickt, mit Affinity Photo am iPad freigestellt, in die iCloud mit der für meinen Blog passenden Abmessung und Bildgröße exportiert und von dort mit Word Press importiert. Tatsächlich spart mir Affinity Photo auch die App zum skalieren. Das geht nämlich wunderbar mit der App beim Export! Selbst die voraussichtliche Dateigröße sieht man und kann die JPG Qualität stufenlos so weit runterdrehen, bis man unter 100kb kommt bei 1.140 Pixel Breite. Da brauche ich kein Lightroom oder eine andere App mehr (für diesen Anwendungsfall).

      Hast Du denn neben dem MacBook Pro noch ein anderes macOS Gerät? Ich könnte ja aktuell auch nicht auf meinen iMac verzichten! Wäre das MacBook Pro mein einziges macOS Gerät, ginge es auch nicht ohne ihn. Ein macOS Gerät benötige ich auch noch. Aber nicht für das mobile Arbeiten. Da reicht mir das iPad wirklich mehr als genug. Aber das gilt natürlich nicht für jeden, schon klar.
      Viele Grüße, Markus

      Antworten
      1. Ulf
        24. Juni 2017

        Nein, das MacBook Pro (habe ja nur 13 Zoll) ist nicht mein einziger Mac, sondern ich habe noch einen iMac. Zum Bearbeiten von Fotos und für auch manch anderes brauche ich den auch dringend. Das MacBook ist hier einfach zu lahm, der Bildschirm ist zu klein …

        Antworten
  3. Marcus
    12. Juli 2017

    Hallo Markus,
    Da ich für den mobilen Einsatz mir gerade ein iPad Pro 10,5″ geleistet habe, habe ich eine kleine Frage an dich. Hast du schon Erfahrung mit dem Anschluss einer externen Festplatte, zum sichern von Bildern & Filmen? Die Schnittstelle ist mir da erstmal egal, kann gerne auch WLAN sein.

    Gruß Marcus

    Antworten
    1. Markus
      14. Juli 2017

      Hallo Marcus,

      ich sichere meine Dateien über diverse Cloud-Anbieter wie z. B. Amazon Drive* (aktuell unbegrenzten Speicherplatz für 70€ pro Jahr) bzw. über Desktop Rechner. Festplatten direkt an das iPad angeschlossen kann man ohne weiteres nicht nutzen. Hier bieten sich höchsten USB Sticks mit der dazugehörigen App an. Das nutze ich selber allerdings nicht. Wäre mal einen Test wert. Am ehesten würde ich vermutlich die SanDisk iXpand* Laufwerke ausprobieren.

      Viele Grüße

      Markus

      Antworten
      1. Marcus
        15. Juli 2017

        Marcus

        Antworten

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