Gorillapod Hybrid Test

Reisen mit leichter Ausrüstung wird mehr und mehr zu meinem Credo. Zu meiner Sony RX100* wollte ich diesmal auch ein leichtes Stativ mitnehmen, was zudem flexibel aufgestellt werden kann. Ich habe den für mich perfekten Reisebegleiter gefunden. Den Joby Gorillapod Hybrid*.

Joby hat den Gorillapod Hybrid* speziell für Kameras mit Wechseloptiken, Camcorder oder auch entfesselte Blitze entwickelt. Natürlich kann man alles dort anbringen, was ein 1/4″-20 Standard Stativgewinde hat. Ich könnte mir dort zum Beispiel auch ein Mikrofon vorstellen, was für den O-Ton beim Filmen von oben an einen Baum über den Darstellern angebracht wird oder ähnlich “schräge” Anwendungsgebiete. Ich habe es hauptsächlich für Langzeitbelichtungen oder Zeitrafferaufnahmen unterwegs gekauft.

Zunächst die Features:

  • Maximale Belastbarkeit: 1 kg
  • Eigengewicht: 191 Gramm (ein Traum!)
  • Abmessungen: H: 26cm W: 5,5 cm D: 5,5 cm
  • Schnellwechselplatte mit 1/4″-20 Standard Stativgewinde
  • Kugelgelenk um schnell vom Quer- zum Hochformat zu wechseln und den Horizont auszurichten (360 Grad Drehung und 90 Grad Neigung)
  • Eingebaute Wasserwaage
  • Der Clou zum Schluss: Die 3 flexiblen Standfüße mit jeweils 10 gummierten Gelenken zum befestigen an den unmöglichsten Stellen

Es kann nicht immer ein normales Kamerastativ mit variabler Höhe ersetzen und ist mit maximal 1000 gr. Traglast auch nicht für schweres DSLR-Geschütz geeignet (dafür gibt es aber Gorillapods bis zu 3 kg Belastbarkeit*!). Aber es kann in vielen Situationen durchaus einen besseren Job als ein Stativ erledigen. Dann nämlich, wenn es sehr windig ist und ein Stativ nur halten würde, wenn man es zusätzlich mit Ballast beschwert. Voraussetzung für den Gorillapod ist natürlich, dass man ein geeignetes Objekt zum befestigen findet. Das ist aber bei der ausgeklügelten Konstruktion der “Beine” kein Problem. Parkbank, Baum, Geländer oder wie in diesem Beispiel ein Holzpfahl. Das Ding saß trotz gefühlter Windstärke 10 bombenfest! Die entstandenen Timelapse aufnahmen oder auch Langzeitbelichtungen sind nicht verwackelt. Das wäre bei meinen normalen Stativen bei dem Wind nicht gegangen.

Gorillapod-1

 

Das Foto ist übrigens mit meinem iPhone 5 entstanden, da die Sony “beschäftigt” war. Und größere Kameras hatte ich dieses Mal nicht mit. Selbst meine Sony RX10* ist zu Hause geblieben. Ich wollte bewusst “leicht” reisen. Lediglich die HX9V (Nachfolger der x.ten Generation ist aktuell die Sony HX90V*) ist für Videos noch als B-Cam mit dabei gewesen.

Fazit nach 10 Tagen USA: Der Gorillapod Hybrid hat seinen Zweck sehr gut erfüllt und aus diesem Grunde habe ich mir auch noch einen zweiten geordert, der direkt mit der passenden Klemme für das iPhone (bis zum 6s+) und ebenfalls mit einer Wechselplatte geliefert wird: Den Joby GripTight XL GorillaPod*. Die Wechselplatte ist übrigens bei beiden schön klein, so dass sie im Gegensatz zu manch anderen Platten nicht zwangsläufig Batterie oder Kartenschächte von Kameras versperrt. Für die Sony RX100 trifft das zwar nicht zu (das Gewinde ist direkt neben dem Batterie- und Kartenschacht) aber andere Kameras könnten davon durchaus profitieren. Für mich ist der Gorillapod in jedem Fall ein klarer Tipp und dazu noch preiswert im wahrsten Wortsinn.

Preis: knapp unter 30 EUR bei Amazon*

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