Apples kleinsten Mac mini M1 mit externem 2 TB Benutzerordner nutzen

Zum M1 Prozessor brauche ich nicht mehr viel sagen. Das Netz ist voll von Benchmarks und Real-World Tests. Wie man mit dem kleinsten und günstigsten Mac mini mit nur 8 GB RAM und 256 GB SSD für nur knapp unter 800 EUR auskommt und dennoch einen 2 TB großen Benutzerordner ohne Einschränkungen und Aufwand nutzen kann, erkläre ich euch gerne.

Das Problem bei Apple sind immer schon die Preise für Speicher gewesen. Dazu sind RAM und SSD mittlerweile fest verlötet, so dass ein Upgrade wie in meinem alten iMac aus 2011 oder meinem MacBook Pro von 2013 nicht mehr möglich ist. Darüber kann man sich zwar aufregen, ich suche aber lieber weiter nach günstigen Lösungen wie man den Speicher dennoch aufrüsten kann. Und gerade schreibe ich an meiner Lösung (Mac mini mit 8 GB RAM, 256er SSD* und einem 2 TB großen Benutzerordner auf einer externen SSD*). Diesen Artikel schreibe ich, um euch beim Sparen und der Entscheidung zu helfen, welchen Mac mini ihr wählen solltet. Das Vorgehen funktioniert natürlich auch mit MacBook Air, MacBook Pro oder iMac. Sinn ergibt es für mich aber am meisten bei einem stationären Rechner. Wegen der externen SSD. Die ist zwar so klein und leicht, dass man sie auch bequem mitnehmen kann aber es kommt wie immer auf die eigenen Prioritäten an.

Wie kriege ich alle Daten auf eine externe Platte ohne SymLinks

In der Vergangenheit habe ich bereits meine komplette iTunes Library, die mobilen Backups sowie alle meine Samples für Audioproduktionen oder auch Lightroom Libraries immer auf einer externen Platte gelagert. Einfach weil es so viele sind. Im MacBook Pro hatte ich eine 1 TB SSD verbaut und die war mir zu klein für alles. Damit die Zugriffe funktionieren, habe ich bei vielen Dingen mit SymLinks gearbeitet. Die sollen allerdings bei Big Sur Probleme machen (habe ich gar nicht erst getestet), und es war mir auch nicht simpel genug.

Ich wollte eine „Apple eigene“ Lösung. Die habe ich nach ein wenig Sucherei gefunden und möchte davon berichten. Vorab: Das klappt bisher super und ich hatte noch keine Probleme damit. Weder mit der iCloud Synchronisierung, noch mit irgendwelchen Zugriffsrechten oder sonstigen unschönen Dingen, die ich erwartet hätte. Man muss nur ein, zwei Dinge beachten, die ich Euch aber am Ende mitteile.

Die Lösung

Wir lagern den kompletten Benutzerordner (inkl. aller Unterordner wie Dokumente, Schreibtisch, Downloads, Fotos, Filme, Musik, etc.) auf eine externe SSD aus. Hier solltet ihr eine möglichst schnelle wählen. Die interne SSD des Mac Minis hat eine irrsinnig gute Performance (siehe unten). Schneller als die in einem 6.000 EUR teuren iMac 5K aus 2019!

Damit auch die externe SSD genug Dampf hat, habe ich mich für die 2TB SSD Extreme Pro von SanDisk mit 2.000 MBit/s* entschieden und leider erst nachher festgestellt, dass diese trotz der theoretisch passenden Performance eines 10 Gbit/s schnellen USB-C Anschlusses des Mac mini nur mit einer proprietären Schnittstelle diese Performance bringt. Ich dachte zunächst, ich hätte das falsche Modell erhalten. War aber das korrekte. Dennoch sind knapp 900 Mbit/s kein schlechter Wert. Den erreicht man aber auch mit einer etwas günstigeren Extreme SSD von SanDisk. Ich behalte die SSD dennoch, weil die Schnittstellen sicherlich noch kommen. Zukunftssicher und so.

Vorweg: Das Vorgehen funktioniert am besten bei einem komplett neu installierten Rechner, da der Benutzerordner nicht verschoben wird, sondern ein neuer angelegt wird! Wie ihr vielleicht wisst, enthält der Benutzerordner einen versteckten benutzerbezogenen „Library“ Ordner. Den sieht man, wenn man im Finder den Menüeintrag „Gehe zu“ aufruft und die „Alt“ Taste drückt. In diesem versteckten Ordner sind so gut wie alle benutzerbezogenen Einstellungen gespeichert. Dieser wird nicht kopiert und ich würde von einem manuellen kopieren abraten, da ich nicht weiß, welche Verknüpfungen dort relevant sind und nicht mehr funktionieren könnten. Lieber alles neu einrichten. Bei mir waren nach der Aktion nur die Einstellungen für Dock, Maus, etc. aber auch die iCloud Konten neu zu konfigurieren. Aber das ist kein Problem und schnell gemacht. Wenn ich schon länger am Rechner gearbeitet hätte, wäre es vermutlich mehr Aufwand gewesen.

Daher: Macht das am besten nur bei einem neuen Rechner oder nachdem er neu installiert wurde.

Und ganz wichtig: Alle Änderungen macht ihr auf eigene Verantwortung. Ich übernehme da keine Haftung, auch wenn ich mit ruhigem Gewissen sagen kann, dass bei mir alles ohne Probleme funktioniert hat!

Los geht’s:

Ruft als erstes die Systemeinstellungen auf:

Schloss entsperren mit Benutzerpasswort

Rechtsklick auf den passenden Benutzer -> „Erweiterte Optionen …“

Klickt auf „Auswählen“ und wählt dort den vorher angelegten neuen Benutzerordner auf einer externen SSD.

Die Hinweise beim roten ACHTUNG oben natürlich beherzigen und nichts an der UUID oder der Anmelde-Shell ändern! Nur den Ordner neu auswählen und den Rechner neu starten.

Voilà: Ihr habt einen frischen und somit leeren Benutzerordner auf einer externen SSD und könnt nun ohne Probleme alle Original der Foto-Library, alle Musiktitel, alle Dokumente aus der iCloud oder sonstige Dokumente dort wie gewohnt speichern. Also zumindest bei mir reichen die 2 TB dafür.

Die Synchronisation aller Libraries funktioniert nach erneutem Anmelden bei der iCloud und anderen Diensten tadellos und auch beim hinzufügen von Medien wird ab sofort die externe SSD angesteuert. Da der neue Benutzerordner hart mit macOS und den Funktionen der iCloud verbunden ist, hatte ich das aber auch genauso erwartet.

Natürlich muss die SSD im Betrieb immer eingesteckt bleiben.

Was funktioniert nur eingeschränkt?

Die Bezeichnung der Ordner auf der externen SSD sind bei mir nun in englischer Sprache (obwohl im System alles auf Deutsch steht):

Das könnte man vermutlich ändern, mich stört es nicht.

Bei der Speicheroptimierung („Über diesen Mac“ -> „Festplatten“) kam ein Hinweis, dass das System und der Benutzerordner nicht auf derselben Platte liegen und daher nicht alle Optionen zur Speicheroptimierung verfügbar sind. Die brauche ich aber bei einer 2 TB Platte auch nicht mehr ;-)

Ansonsten noch folgender Hinweis (sollte aber selbstverständlich sein): Nutzt die externe SSD mit dem Benutzerordner nicht als TimeMachine Platte. Ein Backup auf derselben Platte wie die Daten wäre nicht nur unsinnig, sondern würde auch zu Problemen mit den Zugriffsrechten auf z. B. die Foto-Library und die TimeMachine Verwaltung führen. Für Time-Machine nutze ich übrigens immer 2 Platten. Eine bleibt am Mac und die andere liegt außerhalb meiner eigenen 4 Wände und wird monatlich aktualisiert.

Die externe SSD ist natürlich nicht so schnell wie die intern verbaute. Die hat mittlerweile eine irre Geschwindigkeit. Hatte ich oben schon erwähnt. Hier noch kurz der Screenshot dazu.

Interne 256 GB SSD des neuen Mac mini M1:

externe San-Disk SSD über USB-C angeschlossen (das ist immerhin fast doppelt so schnell wie die interne SSD in meinem 2011er iMac!):

Fazit

Ich weiß auch nicht, warum ich nicht eher darauf gekommen bin, den kompletten Benutzerordner auf eine externe SSD zu legen und dafür die (versteckte) Option von Apple zu wählen. Das ist für mich der einfachste Weg mit einem kleinen internen Speicher auszukommen. Außerdem kann ich, wenn ich das Haus verlasse, diese robuste kleine SSD mitsamt aller Daten auch mal mitnehmen.

Daher hat dieses Vorgehen für mich gleich mehrere Vorteile. Der größte ist sicherlich, nicht die teuren Speicherpreise von Apple zahlen zu müssen. Obwohl, und da relativiert sich das natürlich ein wenig, die interne SSD von Apple so unglaublich schnell ist, dass dies durchaus ein Grund sein kann, den Preis zu zahlen. Für die Ersparnis hätte ich mir in diesem Fall aber schon einen halben Mac mini kaufen können. Und das lohnt sich dann schon für mich.

Wie sind eure Erfahrungen? Wie löst ihr das Problem? Konnte der Artikel helfen? Wie immer freue ich mich über eure Kommentare!

Wie sich der kleinste Mac mini bei der Fotobearbeitung und beim Videoschnitt schlägt, werde ich bei Gelegenheit berichten, bin mir aber sicher, dass alle Interessierten dazu schon einschlägige You-Tube Videos verfolgt haben. Bisher bin ich jedenfalls mit meinem neuen Setup sehr zufrieden und der kleine Mac mini M1 fühlt sich so schnell an, wie keiner meiner anderen Rechner in der Vergangenheit. Und dabei ist er absolut leise.

Euch allen eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit!

Mit (*) gekennzeichnete Links sind Affiliate/Werbe-Links. Durch einen Kauf über den Link werde ich am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis. Mehr Infos dazu auch hier.

18 Comments

  1. Jörn
    12. Dezember 2020

    Danke für den Tipp! Das wusste ich noch nicht. Vermutlich deshalb, weil der Punkt gut versteckt wurde …

    Das werde ich bei der nächsten Clean-Installation entsprechend übernehmen. Und ich habe eine interne 2 TB SSD. Fühlt sich aber besser an, wenn auf der mehr Platz ist.

    Antworten
    1. Markus Cremer
      12. Dezember 2020

      Ich habe auch in den letzten 12 Jahren als Mac-User nichts von dem Punkt gewusst :-)

      Eine interne 2 TB SSD würde mir zwar reichen aber das hätte beim Mac mini 900 EUR Aufpreis bedeutet!

      So hat man die 2 TB zusätzlich zum internen Speicher und man bekommt die SanDisk Extreme Pro in der günstigsten Variante mit 550 MB/s Übertragungsraten für aktuell 269 EUR. Ein „kleiner“ Preisunterschied, wobei wie erwähnt die interne SSD in Sachen Performance aber zugegebenermaßen auch ein anderes „Kaliber“ ist. Man muss das für sich abwägen.

      Antworten
      1. Jörn
        12. Dezember 2020

        Apple und Speicherpreise. Echt ein Dauerthema. Leider kein Gutes.

        Antworten
  2. emil
    24. Januar 2021

    Hallo, ein interessanter Beitrag! Dazu habe ich auch was Neues gelernt. Danke!

    Ich bin gerade dabei den Speicher meines neuen Mac Mini mit M1-Prozessor mittels einer externen Samsung T5 SSD zu erweitern.
    Muss die SSD vorher formatiert werden? Die SSD ist nagelneu und von mir noch nicht formatiert.

    Leider ist mein in der Zwischenzeit mein Profil von meinem alten iMac auf dem neuen Mini eingespielt. Ich hoffe, das ist kein Problem, da im Beitrag weiter oben empfohlen wird, die externe SSD auf einem frischen Mac zu installieren?

    Mein Ziel ist, auf der externen SSD überwiegend meine Bilder und meine Musik zu speichern. Ich mache hobbymäßig Musik.

    Auf Tipps und Feedbacks werde ich mich sehr freuen. Danke!

    Antworten
    1. Markus
      24. Januar 2021

      Hallo Emil,

      freut mich, dass der Beitrag geholfen hat. Wenn Du allerdings ein bestehendes Benutzerkonto von einem iMac auf den Mac mini migriert hast und erst anschließend den Benutzerordner auf die externe SSD legst, gehen Dir höchstwahrscheinlich einige Einstellungen aus dem Library Ordner verloren. Da solltest Du also definitiv ein Backup haben. Alternativ kannst Du Deine Bilder (Fotos Library) und Musik (Apple Music) auch mit einem Symlink auf die externe SSD packen. Das habe ich mit einem anderen Thema beschrieben und den Link findest Du oben im Abschnitt „Wie kriege ich alle Daten auf eine externe Platte ohne SymLinks“. Ist in Deinem Fall vielleicht die bessere Alternative um alte Einstellungen nicht zu zerschießen.

      Wenn Du hobbymäßig Musik machst und es Dir um Samples oder anderen Content von PlugIns geht, funktioniert das mittlerweile aber zum Teil auch aus den jeweiligen PlugIns heraus. Apple hat für Logic da einen eigenen Eintrag im Menü um die Samples extern zu speichern und die größeren Anbieter wie Native Instruments und Co. bieten das zum Glück mittlerweile auch an.

      In jedem Fall viel Erfolg und berichte gerne mal, wie Du es gelöst hast!

      Antworten
  3. Malte
    4. Februar 2021

    Hallo,

    Ich habe alles so gemacht wie du beschrieben hast.
    Ich versuche es seit mehreren Tagen immer wieder und setzte meinen Computer immer wieder auf Werkseinstellungen zurück, da der Finder sich immer aufhängt und ich keinen Zugriff mehr habe. Auch der Papierkorb lässt Tisch nicht mehr öffnen. Das leide Zeichen hört nicht auf zu kreisen und die obere Leiste wird nicht mehr angezeigt.
    Funktioniert leider garnichts!

    Antworten
    1. Markus
      4. Februar 2021

      Hallo Malte,

      tut mir leid, dass es bei Dir nicht funktioniert. Eine Ferndiagnose ohne genauere Angaben zu Soft- und Hardware bzw. Zugriff auf das System ist mir natürlich leider nicht möglich. Ich kann hier auch nur von meinen Erfahrungen berichten und die Option den Benutzerordner auf ein externes Laufwerk zu legen ist auch von Apple supported. Eventuell fragst Du da einfach mal nach. Wenn Du einen Mac mini mit M1 Chip gekauft hast, bist du ja auf jeden Fall noch im Telefon-Support!

      In jedem Fall viel Erfolg und berichte gerne, wie es ausgegangen ist!

      Viele Grüße

      Markus

      Antworten
  4. Lars
    11. März 2021

    Moin,
    genau diese Möglichkeit habe ich gesucht. Perfekt!

    Aber ich habe noch nicht ganz verstanden wie man den Umzug genau macht.
    1. Eine externe SSD (APFS formatiert) an den alten MacMini (macOS Catalina) stöpseln.
    2. Auf der externen SSD (APFS formatiert) einen Ordner anlegen. Z.B. /Users/Markus.
    3. Auf dem alten MacMini (macOS Catalina) auf Systemeinstellungen -> Benutzer & Gruppen -> rechts Klick auf Markus (Admin) -> bei Benutzerordner den eben angelegten Ordner /Users/Markus auf der externen SSD auswählen.
    4. Nun von dem alten MacMini (macOS Catalina) alle Daten aus dem Ordner /Users/Markus auf die externe SSD unter /Users/Markus Kopieren.
    5. Nachdem alles kopiert wurde die externe SSD abstöpseln und an den neuen M1 MacMini (BigSur) stöpseln (der M1 MacMini (BigSur) wurde schon fertig konfiguriert auf den Benutzer Markus). Den neuen M1 MacMini (BigSur) starten und auch hier unter Systemeinstellungen -> Benutzer & Gruppen -> rechts Klick auf Markus (Admin) -> bei Benutzerordner den eben angelegten Ordner /Users/Markus auf der externen SSD auswählen.
    6. Den neuen M1 MacMini (BigSur) neu starten und alles ist wie vorher auf dem alten MacMini (macOS Catalina)

    Habe ich das so richtig verstanden? Heißt das auch das dass macOS BigSur (System) auf dem M1 von der internen SSD geladen wird und nur die Benutzerdaten auf der externen SSD liegen? Time Machine schnallt das ganze dann auch?

    Viele Grüße
    Lars

    Antworten
    1. Markus
      11. März 2021

      Hallo Lars,

      da hast Du einen wichtigen Punkt falsch verstanden bzw. habe ich es vielleicht nicht genau genug erwähnt. Daher vielen Dank für Deinen Kommentar! Also:

      Die genannten Aktivitäten zum Benutzerordner nicht am alten Mac mini machen, sondern nur an dem neu aufgesetzten Mac! Vorher auch keine Daten auf die externe SSD packen. Erst wenn der Benutzerordner am neuen Mac mini auf der neuen (nur formatierten) SSD liegt und man über die Einstellungen den Ordner gewählt hat, sollte man die Dateien händisch kopieren. Vielleicht geht es auch andersrum aber ich habe den Ordner erst am neuen Mac mit Dateien gefüllt!

      Die Time Machine am neuen Mac mini habe ich auch neu aufgesetzt. Ich habe die alte Time Machine Platte nur zum kopieren der Dateien (nicht der Programme) genutzt. Ich mache das bei jeder Neuinstallation händisch, damit ich mir keine alten Dateien aus der Library mit rüberziehe. Vielleicht klappt es auch wie von Dir beschrieben aber das habe ich nicht getestet!

      Dir viel Erfolg bei Deiner Neuinstallation und dem Kopieren der Dateien! Berichte gerne, wie es gelaufen ist.

      Viele Grüße
      Markus

      Antworten
  5. Michael
    6. Juli 2021

    Hi, ich habe das mit dem externen Benutzerordner schon mal auf meinem Intel-iMac probiert, habe es jedoch gelassen weil für die externe SSD FileVault nicht funktionierte.
    Habe es dann versucht sie beim Formatieren gleich zu verschlüsseln, dann bin ich aber erst gar nicht in meinem Account rein gekommen.
    Ein unverschlüsseltes Laufwerk mit meinen ganzen Daten will ich nicht, deshalb habe ich das ganze System auf der externen SSD.

    Funktioniert bei dir FileVault bei deinem externen Laufwerk?

    Antworten
    1. Markus
      7. Juli 2021

      Hallo Michael,
      FileVault habe ich nicht aktiviert, daher kann ich die Frage leider nicht beantworten.
      VG, Markus

      Antworten
  6. Matze
    7. Juli 2021

    Hallo Marcus! Das klingt interessant und geldsparend. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich das in meinem Fall richtig machen würde. Daher gehe ich den mal durch.
    Ich habe ein altes 2015er MacBook Pro mit einer 1TB SSD. Davon gibt es ein TimeMachine Backup.
    Wenn ich nun einen neuen MacMini hätte und ihn wie oben von dir beschrieben mit der externen 2TB SSD eingerichtet hätte, würde dann die Migration meines MacBooks auf den Mini und die Platte ganz normal funktionieren?
    Lieben Gruß, Matze

    Antworten
    1. Matze
      7. Juli 2021

      Sorry, Markus, da hat sich ein c in deinen Namen gemogelt. ;)

      Antworten
    2. Markus
      7. Juli 2021

      Hallo Matze,

      definiere „ganz normal“ :-) Falls Du damit meinst, von einem TimeMachine Backup automatisch die Daten wiederherzustellen, kann ich das nicht beantworten. Ich kopiere die Daten nach einem „Clean Install“ grundsätzlich manuell um keine alten Einstellungen zu übernehmen. Das geht ohne Probleme auch von einem Time Machine Backup, da Du die Ordner ja auch im Finder siehst und auf die neue 2 TB SSD kopieren kannst.

      VG, Markus

      Antworten
  7. Tom
    18. Juli 2021

    Hallo,

    ich bin aktuell am Überlegen, mir einen Mac Mini zu kaufen – einer der Knackpunkte ist natürlich der interne Speicher, weswegen ich gerade versuche, mich über die Möglichkeit der Speichererweiterung via externer SSD zu informieren. So bin ich hier gelandet.

    Was ich aber grundsätzlich nicht verstanden habe: Warum muss ich denn überhaupt den Benutzerordner auf die externe SSD schieben? Welchen Vorteil hat das denn bzw. umgekehrt welchen Nachteil hätte es, das nicht zu tun? Reicht es nicht, die externe SSD einfach an den Mac Mini anzuschließen und dann nach Belieben Programme, Daten etc. auf der SSD zu speichern?

    Dies ist für mich insbesondere auch wichtig, weil ich vermutlich zunächst erstmal abwarten würde, bis der interne Speicher nicht mehr ausreicht, um ihn erst dann um eine SSD zu erweitern. So war zumindest bislang der Plan…

    Vielen Dank schonmal im Voraus :)

    Antworten
    1. Markus
      21. Juli 2021

      Hallo Tom,

      den Hauptvorteil habe ich im ersten Absatz „Wie kriege ich alle Daten auf eine externe Platte ohne SymLinks“ angerissen. Bei mir lag das Problem in großen Dateien für Musikproduktions-Anwendungen (Plug-ins), die teils automatisch auf der Systemplatte (also der internen) installiert wurden. Daher musste ich den Speicherort per Symlink umhängen wenn es keine Option für eine Installation auf externen Medien gab.

      Du kannst natürlich „normale“ Daten, wie sie z. B. im „Dokumente“ Ordner sind, ohne Probleme (und auch ohne Symlinks) auf eine externe Platte packen, wenn die interne voll ist.

      Problematisch könnte das aber evtl. mit systemeigenen Paketen wie z. B. bei Inhalten der ehemaligen iTunes Library, heute also dem Musik-Ordner und seinen ganzen Pendants für Filme, Podcasts, etc. oder auch der Fotos Library werden. Ich schreibe bewusst „könnte“. Ich habe es unter Big Sur nicht mehr getestet und in der Vergangenheit hat das mit den Symlinks zwar funktioniert aber das soll unter Big Sur Probleme geben.

      Die beschriebene Lösung funktioniert bei mir bisher tadellos. Sie hat sogar noch den Vorteil, dass ich mir die externe SSD schnappen und meine Daten mal eben mitnehmen kann. Das geht mit einer internen SSD nicht. Die externe SSD kann ich dann also an z. B. an ein iPad hängen um dort auf meine Dateien zuzugreifen.

      Falls Du überlegst erst die interne SSD zu nutzen und später den Benutzerordner zu verschieben, würde ich das nicht empfehlen. Das kann zu Problemen mit den Dateien für benutzerbezogene Einstellungen im Library Ordner führen. Denn der wird nicht verschoben. Zumindest war das bei mir nicht der Fall.

      Wie auch immer: Mit dem Mac mini machst Du, wenn Dir die bekannten Nachteile der Chips in Sachen „fehlende Windows-Unterstützung“ bewusst sind, sicherlich nichts falsch. Der M1 Mac mini hat für mich das beste Preis-/Leistungsverhältnis aller Apple Produkte.

      Viele Grüße und entschuldige bitte die recht späte Antwort.

      Markus

      Antworten
  8. Carsten
    14. August 2021

    Du, diesen Absatz habe nun leider nicht verstanden

    „Damit auch die externe SSD genug Dampf hat, habe ich mich für die 2TB SSD Extreme Pro von SanDisk mit 2.000 MBit/s* entschieden und leider erst nachher festgestellt, dass diese trotz der theoretisch passenden Performance eines 10 Gbit/s schnellen USB-C Anschlusses des Mac mini nur mit einer proprietären Schnittstelle diese Performance bringt. “

    Genauer gesagt, müsste dann doch an einem Port, Zitat „nur mit einer proprietären Schnittstelle diese Performance bringt“, die Performance abrufbar sein.

    Wenn, welcher der beiden USB C Ports ist das dann??

    Antworten
    1. Markus
      15. August 2021

      Hallo Carsten,

      der Mac mini hat leider keine solche „proprietäre Schnittstelle“. Es reicht also eine langsamere SSD. Die schnellere habe ich allerdings behalten, da ich vielleicht irgendwann ein Gerät habe, wo sie die Performance bringt.

      VG, Markus

      Antworten

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