Apple – RAW-Kompatibilitäts-Update für Digitalkameras 4.09 – Wichtig für Sony RX100 User

Die RAW Files der Sony RX100 zeigen ohne angewandte Objektivkorrektur exreme Verzerrungen, die schon fast einen Fish-Eye Look besitzen. Aperture hat diese Objektivkorrektur bisher automatisch durchgeführt (ja, Aperture!) aber mit dem RAW Update auf 4.08 nicht mehr! Aber von vorne…Die RX100 benötigt bauartbedingt eine extreme Objektivkorrektur. In den JPGs ist diese natürlich bereits eingerechnet. Bei RAW Files in Aperture ebenfalls. Ja: Aperture besitzt keine zugängliche Objektivkorrektur für den Anwender aber Programmintern wird definitiv eine Korrektur vorgenommen! Wer’s nicht glaubt, wird es gemerkt haben, als mit 4.07 diese, nennen wir sie mal eingebettete Korrektur, weggefallen ist. Es war nicht geplant, sondern ein Bug. Für die Übergangszeit konnte man sich mit einem Downgrade auf 4.07 behelfen, welches Apple auch offiziell als Workaround auf seinen Support-Seiten genannt hat.

Einer der passenden Threads im Diskussions-Forum zeigt auch Beispielbilder.

Die Verzerrung fällt normalerweise nicht ins Gewicht. Auch wenn es im Netz bereits zum Verkaufsstart der RX100 Berichte über die Verzerrung gab, so ist mir diese relativ egal, da sie ohne (für mich) erkennbare Nachteile automatisch korrigiert wird. Entweder durch Sonys eigenen RAW-Konvertierer, Lightroom’s Korrektur oder eben die automatische Korrektur von Aperture.

Hier nun jedenfalls der endgültige Fix mit dem Update auf 4.09:

RAW-Kompatibilitäts-Update für Digitalkameras 4.09

Mit diesem Update unterstützen Aperture 3 und iPhoto ’11 jetzt auch RAW-Fotos von folgender Kamera:

Olympus PEN E-P5

Es enthält außerdem folgende Änderungen:

Wiederherstellen der Objektivkorrektur für Sony Cyber-shot DSC-RX100-Bilder
• Beheben eines Problems mit dem Weißabgleich bei manchen Nikon-Bildern, die mit Drittanbieter-Programmen verändert wurden

2 Comments

  1. Jörn
    16. September 2013

    Faszinierend: Apple kann Objektivkorrektur!

    Ich würde gern wissen, ob die das selbst gemacht, oder ein entsprechendes Modul irgendwo hinzugekauft haben, um es in Aperture zu integrieren …

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    1. Markus
      16. September 2013

      Ja, das war auch für mich das faszinierendste daran 🙂 Aber in diesem Fall wird vermutlich Sony selber die Daten zur Verfügung gestellt haben.

      Antworten

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