Adobe Lightroom 7 oder die Lightroom CC – Lightroom Classic CC 2017 Verwirrung

Eines ist schon lange klar: Die Adobe Kaufversionen sind tot! Aber das jetzt die Abos für Fotografen immer undurchsichtiger werden ist nur eines: Verwirrend und nervig!

Ich bin ein Freund von klaren Linien und einfachen Produkten. Was Adobe seinen Kunden im Foto-Bereich zumutet ist schon lange ein Wirrwarr von verschiedenen Produkten und das Fehlen einer klaren Linie. Wobei die grobe Linie für mich dennoch schon lange zu erkennen war: Adobe will uns in die Cloud und somit in die Abos holen. Ich warne schon lange vor Kaufversionen von Adobe wenn man stets up-to-date sein möchte. Das bestätigt sich heute damit, dass die Lightroom 6 Version nur noch bis Ende 2017 mit Updates versorgt wird.

Nun hat Adobe uns also (eventuell) in die Cloud geholt und schon kommt die nächste Differenzierung:

Die Cloud für Fotografen gibt es nun in mehreren Varianten. Warum zum Teufel?

Es gibt folgende 5 Alternativen (Weniger ist mehr? Adobe sieht das anders!):

  • Ganz neu: Lightroom CC-Abo mit Lightroom CC und 1 TB Cloud-Speicherplatz für 11,89 € pro Monat (inkl. MwSt.). Und ihr seht richtig: Photoshop ist nicht dabei, dafür gibt es die 1TB Cloud Speicher und eine arg abgespeckte Lightroom CC Version! Wo genau ist hier der Mehrwert?
  • Creative Cloud Foto-Abo mit Lightroom CC, 20 GB Cloud-Speicherplatz, Lightroom Classic CC und Photoshop CC für 11,89 € pro Monat (inkl. MwSt.). Also das alte Paket mit dem neuen CC aber ohne zusätzlichen Cloud Speicher (den die neue CC Version aber benötigt wenn man sie wie gedacht vernünftig nutzen will).
  • Foto-Abo mit Lightroom CC, 1TB Cloud-Speicherplatz, Lightroom Classic CC und Photoshop CC für 23,79 € pro Monat (inkl. MwSt.). Mal eben doppelt so teuer für was? 1 TB Speicher und die abgespeckte neue CC Version von Lightroom? Nein, danke! Dann lieber unbegrenzten Cloud Speicher bei Amazon für 70 EUR im Jahr als Prime Kunde* und das nicht nur für Fotos, sondern auch für Dateien und Videos (Fotos kann ich als Prime Kunde ohnehin unbegrenzt speichern auch ohne die 70 EUR im Jahr!).
  • Foto-Abo mit Lightroom CC, 1TB Cloud-Speicherplatz, Lightroom Classic CC und Photoshop CC als Upgrade für Bestandskunden des alten Foto-Abo für 17,84 € pro Monat im ersten Jahr (inkl. MwSt.).
  • Eine Mobile-Cloud mit 100 GB für 5,94 EUR im Monat (inkl. MwSt.) die ich aber auch nach längerer Suche nicht auf der Adobe Website gefunden habe. Ich vermute, dass diese als In-App Kauf in einer neuen Version kommen wird. Aber genaueres weiß ich noch nicht.

So sieht es bei mir in der Adobe Cloud aus, was Option 2 oben entspricht.

Adobe bewirbt offiziell allerdings auch nur 3 Varianten. Siehe auch die Pressemeldung am Ende meines Artikels. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich habe nach der Pressemitteilung zunächst nur Bahnhof verstanden und meine erste Meinung war klar: Das ist kein gutes Marketing und keine klare Produktlinie, sondern (zumindest auf den ersten Blick!) nur verwirrend!

Nach dem Rumgehampel mit Kaufversionen vs. Cloud-Versionen geht es nun also in die nächste Runde:

Classic CC vs. CC Versionen.

Ehrlich Adobe: Was denkt ihr Euch bei diesen Optionen? Es allen recht machen? Möglichst viel Geld scheffeln? Alles legitim. Aber konzentriert Euch doch einfach auf EIN gutes Produkt und macht es allen zugänglich ohne diese ganzen Optionen! Dann kommen Eure Programmierer vielleicht auch damit klar, ein performantes Produkt zu pflegen, was am Desktop nicht mit der Zeit langsamer wird als am iPad! Vielleicht tue ich Euch Unrecht und die neuen Produkte sind nun ALLE performant auf ALLEN Systemen. Aber aus der IT kommend weiß ich, dass Produktpflege bei mehreren Versionen und für verschiedene Plattformen schwierig ist. Daher finde ich diese unübersichtliche Palette mit 5 Abo-Optionen anstatt bisher nur einer für Fotografen nicht zielführend.

Was kann das neue Lightroom CC?

Sagen wir lieber zunächst, was es nicht kann: Karten (wozu soll ich meine Fotos also noch mit Geotags versehen?), Buch, Diashow, Drucken und Web.

Das es in der alten Version Bugs in den Karten gab, war klar. Steht auch in den Kommentaren zu meinem Adobe Artikel. Das Problem hat man in der reinen CC Version gelöst: Es gibt einfach keine Karten mehr! Wer die will, braucht die Classic CC Version. Für Bücher, Diashows, Druckfunktionen und Web auch.

Lightroom CC ist im Prinzip das iOS Lightroom für den Desktop.

Was ist neu? Adobe Sensei mit intelligenten Machine-Learning-Algorithmen, damit es wie Apples Fotos automatisch Tags vergibt um in Zukunft alle Fotos mit Bäumen, Stränden oder Hunden zu finden. Danke, brauche ich nicht, habe ich schon. In Fotos von Apple. Ganz ohne Abo. Kostenlos!

Was kann das neue Lightrom Classic CC, also das Lightroom aus dem „alten“ Foto-Abo?

Die bisherige Vollversion von Lightroom hat neue Funktionen erhalten. Es soll performanter sein. Sehr gut. Gerade das durchblättern von Fotos im Entwickeln-Modul war bisweilen zäh. Weiterhin hat es bei der Maskierung ein neue Feintuning Option erhalten: Luminance-Masking oder „Color-Range“ Masking. Bei Verlaufsfiltern oder Pinsel-Aktionen kann man so den betroffenen Bereich der Änderungen wesentlich genauer definieren. Gefällt mir. Für genauere Infos muss ich es erst testen. Hunde auf Fotos erkennen kann es nun aber auch.

Mein vorläufiges Fazit: 

Ich bleibe zunächst bei meinem alten Foto-Abo, was ich ohnehin nur als Übergangslösung abgeschlossen habe, um die RAW Kompatibilität auf dem iPad für meine Sony RX10II* (die ich gerade verkaufe) zu gewährleisten.

Es soll auch noch ein reines Mobile-Abo geben, was mit 5,94 EUR im Monat zu Buche schlagen soll. Das habe ich aber auch nach längerer Suche nicht auf der Adobe Seite gefunden, finde es aber als Idee durchaus interessant um unterwegs RAWs zu bearbeiten. Vielleicht findet ihr es ja hier irgendwo:

Produktübersicht von Adobe*.

Sagt mir bitte in den Kommentaren Bescheid, ob ihr das Abo für 5,94 EUR irgendwo finden könnt!

Langfristig werde ich mich nach Alternativen umschauen, wie viele befreundete Fotografen.

Auch wegen des folgenden Screenshots, der meinen Hinweis zum Thema Programmierung von verschiedenen Versionen bestätigt. Der Hinweis kam beim ersten Start der neuen Lightroom Version mit altem Namen sowie beim Aufruf der Voreinstellungen:

Ist schon 2 Mal passiert und vermutlich nicht das letzte Mal.

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Und der Vollständigkeit halber hier die komplette Pressemeldung von Adobe. 

Und scheinbar blicken selbst die Adobe MitarbeiterInnen nicht mehr durch. Denn bei der Auflistung der Optionen hat sich ein Fehler eingeschlichen. Laut der Pressemeldung würde man im neuen Abo mit 1TB auch die Classic Version und Photoshop erhalten. Dem ist aber definitiv nicht so, wenn man eines der Abos bestellen möchte.  

Adobe Photoshop Lightroom CC: Adobes integrierter, Cloud-basierter Dienst zur unkomplizierten Bearbeitung, Organisation, Speicherung und Freigabe ihres Fotomaterials von überall

Las Vegas, Nevada – 18. Oktober 2017Adobe stellte heute auf der Adobe MAX seinen neuen Cloud-basierten Fotoservice Adobe Photoshop Lightroom CC vor. Seit dem ersten Erscheinen von Lightroom vor über zehn Jahren hat sich die Software zum Spitzenreiter unter den Desktop-Anwendungen für die Bearbeitung und Organisation von Fotomaterial entwickelt. In der heutigen Welt, in welcher mobile Geräte und hoch entwickelte Smartphone-Kameras immer größeren Stellenwert einnehmen, spielt Lightroom CC einmal mehr eine bedeutende Rolle in der Weiterentwicklung der digitalen Fotografie. Das neue Lightroom CC ist daher sowohl für Profis wie auch für Hobby Anwender gedacht und trägt den Ansprüchen moderner Fotografen Rechnung, indem es ihnen einen leicht zugänglichen, Cloud-basierten Fotodienst bietet, mit dem sie Fotos bearbeiten, verwalten, speichern und mit anderen teilen können, egal wo Sie sich gerade aufhalten.

Mit seiner nutzerfreundlichen Oberfläche bietet Lightroom CC umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten in voller Auflösung auf mobilen Geräten, am Desktop-Rechner und online gleichermaßen. Mit Lightroom CC können Fotografen Änderungen, die sie auf einem Gerät vornehmen, automatisch mit allen weiteren Endgeräten synchronisieren, egal wo sie gerade sind. Zusätzlich erleichtert Lightroom CC die Organisation von Fotosammlungen dank Funktionen wie suchbarer Schlüsselwörter, welche automatisch und ohne lästiges händisches Tagging angewendet werden. Auch das Teilen von Fotos in sozialen Medien wird mit Lightroom CC einfacher denn je.

„Als Marktführer im Bereich digitale Fotografie stellt Adobe heute Lightroom CC vor, den Fotodienst der nächsten Generation“, so Bryan Lamkin, stellvertretender Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer für digitale Medien bei Adobe. „Lightroom CC wird dem Wunsch von Fotografen nach einer tief eingebundenen, intelligenten, Cloud-basierten Lösung im Bereich Fotografie gerecht.“

Zu den wichtigsten Funktionen von Adobe Photoshop Lightroom CC zählen:

  • Leistungsstarke Bildbearbeitungstechnik: Lightroom CC basiert auf derselben Bildbearbeitungs-Technologie wie Photoshop CC sowie das klassische Lightroom CC (jetzt Lightroom Classic CC) und bietet eine neue optimierte Nutzeroberfläche mit leicht zu bedienenden Reglern, Voreinstellungen und Anpassungsmöglichkeiten.
  • Bildbearbeitung von überall: Mit Lightroom CC können Fotografen Bilder in voller Auflösung von überall bearbeiten – auf mobilen Geräten, am Desktop-Rechner oder online. Auf einem Gerät vorgenommene Änderungen werden automatisch zwischen den Geräten synchronisiert, sodass der Zugriff von überall möglich ist.
  • Sicherung ohne Sorgen – Speicherung in der Cloud: Lightroom CC bietet diverse Speicheroptionen für eine zuverlässige Sicherung Ihrer vollaufgelösten Fotos – einschließlich der Rohdateien.
  • Adobe Sensei macht‘s möglich: Mithilfe der Technik des maschinellen Lernens aus Adobe Sensei werden Fotos automatisch mit suchbaren Schlagwörtern versehen – so wird die Organisation in Lightroom CC ein Leichtes.
  • Integrierte Tools zum Teilen von Inhalten: Mit Lightroom CC können Fotos auf einfache Art und Weise über soziale Medien mit anderen geteilt werden; genauso leicht lassen sich individuelle Lightroom-Web-Galerien erstellen, welche bequem über einen Link geteilt werden können. Außerdem können Fotografen ihre Arbeiten mithilfe der neuen Einbindung von Adobe Portfolio in Lightroom CC im Web präsentieren.
  • Neuerungen für Lightroom mobil und online:
    • Lightroom CC für mobile iOS-Geräte: Integrierte Suchfunktion auf Basis von Adobe Sensei, Keyword-Unterstützung, hierarchische Albenunterstützung, verbessertes App-Layout für iPad sowie Unterstützung für iOS 11-Dateien.
    • Lightroom CC für mobile Android-Geräte: Tablet-Unterstützung und ein lokaler Anpassungspinsel in Kombination mit der integrierter Suchfunktion, der Keyword-Unterstützung sowie der hierarchischen Albenunterstützung wie auch in der iOS-App.
    • Lightroom CC online: Erstellung und Verwaltung öffentlicher Galerieseiten; direkte Einbindung von Adobe Portfolio, wodurch der Import von Sammlungen und das Veröffentlichen von Fotos auf einer individuellen Portfolio-Webseite mit nur wenigen Klicks ermöglicht wird.

Neuerungen in Adobe Photoshop Lightroom Classic CC

Das vormals als Lightroom CC bekannte Lightroom Classic CC wartet mit einem verbessertem Arbeitsablauf bei eingebetteten Vorschauen auf, sodass man nun auch durch große Fotosammlungen scrollen und Bilder wesentlich zügiger auswählen kann als zuvor. Lightroom Classic CC bietet zudem neue Möglichkeiten der Bearbeitung, wozu u. a. eine neue Farbpalette sowie die Möglichkeit zur Nutzung von Luminanz Masken zählen, sodass Änderungen nun noch präziser vorgenommen werden können. Im Gegensatz zu dem ortsunabhängigen, Cloud-basierten Arbeiten mit Lightroom CC setzt das neue Lightroom Classic CC auch weiterhin auf traditionelle Desktop-Workflows, mit lokaler Speicherung und der vertrauten Kontrolle über Dateien und Ordner.

Verfügbarkeit, Abos und Preise

Der neue Cloud-basierte Fotoservice Lightroom CC ist in drei Abo-Optionen erhältlich:

  • Wer das All-In-One-Abo nutzen möchte, in dem alle Vorzüge von Lightroom CC und Photoshop CC enthalten sind, wählt am besten das Creative Cloud Foto-Abo mit 1 TB Speicherplatz. Enthalten sind hier Lightroom CC, Lightroom für Mobile und Web, Lightroom Classic CC, Photoshop CC, Adobe Spark mit Premiumfunktionen, Adobe Portfolio sowie 1 TB Cloud-Speicherkapazität (23,79 Euro/Monat inkl. MwSt.; erhältlich ab 17,84 Euro/Monat inkl. MwSt. im ersten Jahr für Bestandskunden von Creative Cloud Foto-Abo).
  • Lightroom CC ist jetzt auch im bereits bekannten Creative Cloud Foto-Abo enthalten, mit 20 GB Speicher extra, sodass der Einstieg in den neuen Dienst noch leichter fällt. Das Abo kostet nach wie vor 11,89 Euro/Monat inkl. MwSt. und beinhaltet Lightroom CC, Lightroom für Mobil und Web, Lightroom Classic CC, Photoshop CC, Adobe Spark mit Premiumfunktionen, Adobe Portfolio sowie 20 GB Speicher in der Cloud. Auch die Nutzer der vollen Version von Creative Cloud haben freien Zugriff auf das neue Lightroom CC.
  • Das neue Lightroom CC Abo wird den Bedürfnissen von Fotografen gerecht, die nach einem Cloud-basierten Fotoservice für das Bearbeiten, Organisieren, Speichern und Teilen ihrer Bilder von überall aus suchen; es umfasst Lightroom CC, Lightroom für Mobil und Web, Lightroom Classic CC, Photoshop CC, Adobe Spark mit Premiumfunktionen, Adobe Portfolio sowie 1 TB Speicher in der Cloud (11,89 Euro/Monat inkl. MwSt.).

Für alle, die vor allem mobil arbeiten und keine Desktop-Lösungen benötigen, gibt es die kostenlose Lightroom Mobile App für iOS bzw. Android, die jetzt auch mit 100 GB Speicher (5,94 Euro/Monat inkl. MwSt.) erhätlich ist.

17 Comments

  1. Jörn
    19. Oktober 2017

    Mich ärgert das total. Ich mochte die Firma mit der Einführung des Abo-Modells schon nicht mehr. Nun kann ich sie gar nicht mehr leiden. Deren Glück ist, dass es momentan kein vergleichbar leistungsfähiges Produkt gibt. Das kann sich aber auch mal ändern …

    Antworten
    1. Markus
      19. Oktober 2017

      Konkurrenz belebt ja das Geschäft. Gut ist aber zumindest, dass Adobe das Performance Problem angepackt hat. Dieses Durcheinander mit mehreren Versionen kann ich allerdings nicht verstehen und wie man am falschen Pressetext von Adobe sieht, kommt selbst Adobe durcheinander bei den ganzen Abo- und Namensvarianten.

      Antworten
  2. Ulf
    19. Oktober 2017

    Ich verstehe das alles auch nicht mehr so ganz – wobei davon auszugehen ist, dass Lightroom Classic CC ein Auslaufmodell ist. Aber ich weiß nicht, ob ich mich an das iPad- und Lightroom CC-GUI gewöhnen kann. Eher nicht. Irgendwie schlimm, dass Adobe hier so einen Blödsinn macht. Immerhin ist Lightroom Classic CC endlich nicht mehr so lahm im Bildaufbau. Aber Alternativen? Nicht in Sicht … Hätte Apple doch mal Aperture weitergepflegt. Irgendwie verkacken es alle Firmen mit mächtigen Bildverwaltungs- und Bildbearbeitungsprogrammen. Über Capture One gibt es auch viel Negatives und Fragwürdiges zu lesen.

    Antworten
    1. Markus
      19. Oktober 2017

      Classic CC wird wohl auch langsam sterben. Sagt der Name ja schon. Klassisch, Old-School, von gestern … Es wird ein Sterben auf Raten wie bei den Kaufversionen.

      Ich verstehe einfach nicht, warum Adobe nicht nur die alte Lightroom CC Version verbessert hat hat. Die GUI vom neuen CC ist OK aber jetzt habe ich mich gerade an die klassische GUI gewöhnt. Und das neue CC ist weit entfernt von stabil im Moment. Abstürze, Probleme beim Laden von Originalen aus der Cloud. Und das bei einer Cloud basierten Software? OK, ist Version 1. Aber ich hätte die nicht gebraucht. Alles wirklich sehr unverständlich für mich. Ganz durch bin ich auch nicht mit meiner Fotoverwaltung aber die fertigen JPGs (egal wo ich die RAWs vorher bearbeitet habe) landen bei mir momentan alle in Apple Fotos. Das ist zwar weit entfernt von den Bibliotheksfunktionen von Lightroom (Classic, formerly known as CC) aber man kommt klar wenn man sich drauf einlässt. Ideal ist es nicht aber zumindest sind nun alle Fotos synchron auf allen Geräten. Dazu werde ich aber noch einen Artikel schreiben. Denn was ich da beim einrichten mit knapp 40.000 Fotos erlebt habe, ist auch nicht so dolle.

      Antworten
  3. Andreas
    20. Oktober 2017

    Lightroom ist für mich in der derzeitigen Version gestorben. Ist einfach nur Abzocke. Für ein Programm, das es als RawShooter mal für lau gab nun über 150 € im Jahr aufzurufen – sind bei 10 Jahren Nutzung über 1500 € – das kann es für Amateure nicht sein. OK, die werden auf Dauer merken, was sie davon haben. Sehe mich nun nach Alternativen um. Hat jemand schon Erfahrung mit DXO OpticsPro 11 ? Gibt es derzeit in der Grundversion sogar umsonst….
    Bye Adobe!
    Greetz @all

    Antworten
    1. Andreas
      20. Oktober 2017

      DxO ist klasse, kann aber keine Bildverwaltung (photo mechanic hilft hier). Allerdings ist der workflow von DxO grundsätzlich anders konzipiert und man muß sich schon erstmal einarbeiten.
      Für mich wird’s wohl nach dem Ende von LR 6 entwedet DxO mit photo mechanic, Capture one oder darktable.

      Antworten
  4. Ulf
    20. Oktober 2017

    Nachtrag: Vorhin gelesen:
    „Adobe verspricht, dass der Begriff „Classic“ weder das Abstellgleis noch das Ende bedeutet. Man will ganz im Gegenteil das Programm weiter entwickeln und langfristig unterstützen.“ (Quelle: http://www.maclife.de/news/lightroom-cc-photoshop-2018-alle-fotografie-news-adobe-max-2017-10096956.html) – na, das lässt immerhin etwas hoffen.

    Antworten
    1. Markus
      21. Oktober 2017

      Dann hoffen wir mal, es bleibt dabei. Danke für die Info!

      Antworten
  5. Sonnenfreund
    22. Oktober 2017

    Danke für die erste Einschätzung. Ich habe irgendwo gelesen das LR CC nicht einmal hierarchische Stichwörter kann. LR CC wird ein Flop, für Hobby- und Privatnutzer ist das ok, aber viel zu teuer. Für Profis ist das Schrott. Vielleicht hätten die das LR bzw LR Basic und LR Pro nennen sollen. So hört sich Classic an als wäre es alt und würde bald auch auslaufen.

    Photoshop brauche ich null, ich brauche nur LR. Alles was mit Cloud zu tun hat, schalte ich eh aus. Die Kaufversion hat alle 2 Jahre 70 Euro Update gekostet. Jetzt würde ich 140 Euro pro Jahr zahlen ohne einen Mehrwert für mich. Das ist der 4-fache Preis, für NICHTS !!

    Tja, ich werde wohl bei LR 6 bleiben und wenn ich eine neue Kamera kaufen muss (die nicht mehr unterstützt wird) dann war es das mit LR und Adobe. Das absolut mindeste wäre ja das LR6 noch bis 31.12.2018 unterstützt wird mit kleinen Updates z.B. für Stabilität oder neue Kameras.

    Ich habe heute auch alles andere von Adobe rausgeworfen, diesen Flash Mist, irgendwelche Apps und auch Acrobat (ersetzt durch einen anderes PDF Tool.

    Adobe Software kaufe und installiere ich nicht mehr.

    Antworten
    1. Markus
      22. Oktober 2017

      Hallo Sonnenfreund,

      ich kann Deine Verärgerung total gut verstehen. Wer Geld mit Fotografie verdient (und Photoshop auch wirklich mit nutzt), hat immer noch ein gutes Preis- Leistungsverhälntnis im klassischen Abo. Das neue CC Abo hingegen halte ich für überteuert ohne Photoshop und dem kastrierten Lightroom. Das wiegen auch 1 TB Cloud nicht auf.

      Sollen sie doch Lightroom Classic ohne Photoshop und mit den 20GB Cloud anbieten für 5€ im Monat. Das wäre mal ein Deal für Hobbyfotografen gewesen!

      Antworten
  6. Sebastian
    22. Oktober 2017

    Für mich ist es unbegreiflich! Mir reicht LR6 vollkommen, dazu habe ich noch CS6. Nun will Adobe bis Ende 2017 LR6 nur noch mit neuen Kameramodellen unterstützen? Bedeutet also, dass ich evtl. die Bilddateien von einer Kommenden Kameraverion nicht mehr lesen kann?

    Zum Kotz….

    Ich brauch kein Abo…wozu? Geld, Geld, Geld – mehr ist das nicht.
    Schade.-

    Antworten
    1. Markus
      22. Oktober 2017

      Hallo Sebastian,

      Zitat: „Bedeutet also, dass ich evtl. die Bilddateien von einer Kommenden Kameraverion nicht mehr lesen kann?“

      Leider ja. Außer, Du wandelst die Dateien in Adobes DNG Format um. Das geht immer, ist mir persönlich aber zu aufwendig. Ich hatte das Problem mit LR 5 und den RAW Dateien der Sony RX10 II.

      Antworten
      1. UKa
        23. Oktober 2017

        Mit der Konvertierung nach DNG bleibt man aber in der Adobe-Falle und deren Abhängigkeit. Außerdem kann nicht jeder RAW-Konverter dng-Dateien einwandfrei oder überhaupt lesen bzw. öffnen.

        Das Problem sind in der Tat die fehlenden Alternativen anderer Hersteller. Auf dem Papier kommt ACDSee 10 Pro nahe an LR heran. ACDSee Pro kann aber nicht mit komprimierten raw’s von Fuji umgehen. Nur ein Beispiel, wer weiss, wo es da noch hakt. Vorerst bleibe ich bei LR 6, es sei denn Adobe schiebt ein reines Angebot für LR nach. Dann denke ich neu nach. Photoshop benötige ich auch nicht. Für die wenigen Bearbeitungen über LR hinaus reicht mir PSE.

        Eigentlich muss doch ein Hersteller guter Bildbearbeitungssoftware “nur” eine Verwaltungsmodul implementieren. Früher gab es da mal Thumbs Plus….

        Antworten
        1. Markus
          23. Oktober 2017

          Es soll kommendes Jahr für Luminar von Macphun ein Update geben, welches genau das macht: Ein Verwaltungsmodul implementieren. Ich bin gespannt.

          Antworten
  7. Horst
    8. November 2017

    ADOBE IST TOT !

    Ich will keine Cloud.
    Die können keine 100% Sicherheit der Daten garantieren.
    Und wenn es dann mal schief geht ist ein Klage und Entschädigung faktisch nicht möglich.

    Das Abo Model hat keinerlei Mehrwert für den Kunden, es ist einfach nur eine Cashcow für Adobe.
    Viele Programme sind seit mehren Generationen ausgereift und bedürfen eigentlich keines Updates würde Adobe nicht regelmäßig die neue Hardware aussperren.
    Die meisten Neuerungen braucht kein Mensch.

    Statt nur die Dollar in den Augen zu haben sollte man lieber mal wieder anfangen vernünftige Software zu programmieren.

    Zudem sperrt man mit den teuren Abo Model die nächste Generation aus.
    Die suchen sich was neues und bringen es in die Firma mit ein und schon bist du weg.
    Ich würde kein 250 Euro Jährlich für ein Schüler Abo zahlen.
    Selbst Microsoft unterscheiden zwischen Privat und Profi.

    Wo ist das innovative Unternehmen das Adobe mal wahr geblieben?

    Antworten
  8. Dirk
    16. November 2017

    Adobe hat das gleiche Problem, wie viele andere Hersteller auch. Die tausenden Möglichkeiten, die es heute gibt, müssen irgendwie sinnvoll kombiniert werden und am Ende besteht die Notwendigkeit, damit Geld zu verdienen.
    Als beispielsweise Microsoft das Windows 8 herausbrachte, dachte man wahrscheinlich auch, wenn Smartphone, Tablet und Desktop PC das Gleiche können sollen, dann tut man eben so, als würde auf die große Fläche des Bildschirms eines Desktop-PCs das Gleiche darstellbar sein, wie auf einem Smartphone.
    Abobe möchte dem Nutzer eine eierlegende Wollmilchsau zur Verfügung stellen, die sich selbst melkt und die Haare schneidet.
    Die Idee, alle Fotos zentral zu verwalten und zu bearbeiten, ohne sich darum kümmern zu müssen, wo die Fotos herkommen und ohne an Raum und Zeit gebunden zu sein, ist schlichter, als die Umsetzung.
    Das die Preise für die unterschiedlichen Varianten nicht gerechtfertigt sind, glaube ich gar nicht so sehr. Schwieriger ist für mich die Frage, was man nun genau wofür bekommt und wo die Fotos in der kreativen Wolke verbleiben.
    Ich hoffe, dass Adobe das Produktangebot in der nächsten Zukunft übersichtlicher vermitteln kann.

    Antworten
    1. Markus
      19. November 2017

      Hallo Dirk und vielen Dank für Deinen differenzierten Kommentar. Ich glaube auch, dass Adobe sich verzettelt und lieber für klare Linien sorgen sollte!

      Antworten

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